Exzellenz – Buchempfehlung für Führungskräfte

Exzellenz inspiriert uns und wir genießen es, wenn wir exzellenten Service erleben. Es ist aber eine ganz andere Geschichte, diesen Standard in der eigenen Organisation zu etablieren. 

Exzellenz, die durch den Magen geht.

Wer mag ihn nicht? … guten Service?

In einem gut geführten Restaurant zu essen, finde ich immer wieder ein Erlebnis. Ich schätze es sehr, wenn ich freundlich begrüßt werde, wenn das Essen bald kommt, schön heiß ist und wenn die Geschmäcker mich positiv überraschen. Sowas finde ich total inspirierend. 

Natürlich ist uns allen klar dass so ein Restaurant-Erlebnis kein Zufall ist. 

Der Koch ist nicht am morgen mit der genialen Geschmacksidee aus dem Bett gefallen und die Bedienung steht nicht zufällig rechtzeitig an unserem Tisch. Dahinter steckt Training, Organisation und eine Menge mehr.

Letztlich sind es in einer Küche dieselben Dinge, die es auch in anderen Organisationen braucht, um exzellente Ergebnisse, Produkte und Service zu bieten. 

Wie geht Exzellenz?

Horst Schulze hat viele Jahre lang eigene Mitarbeiter und ganze Organisationen zu mehr Exzellenz befähigt. Er ist eine echte Autorität in diesem Gebiet und deshalb möchte ich heute sein Buch Excellence Wins empfehlen.

Horst Schulze war Geschäftsführer zahlreicher Hotels und ganzer Hotelgruppen. Er hat schone als junger Mann – während seiner Ausbildung — eine Philosophie aufgeschrieben, die ihn seither sein Leben lang begleitet:

„Ladies and gentlemen serving ladies and gentlemen.“ 

Das is die Grundhaltung. Wir dienen den Leuten, wir dienen exzellent, aber wir dienen auf Augenhöhe. 

Horst Schulze liefert uns mit seinem Buch eine Strategie, wie wir eine Organisation so leiten können, dass überall Exzellenz gelebt wird. 

Davon möchte ich 3 Punkte hervorheben:

1. Zuhören – Ist doch klar, oder? Wirklich?

Horst Schulze warnt davor, dass wir denken zu wissen, was unsere Kunden sich wünschen. Oder, dass wir uns auf die Meinung einer sehr kleinen Testgruppe (zum Beispiel unserem Partner / unserer Partnerin) verlassen, statt die Leute zu fragen, um die es wirklich geht – unsere Kunden. 

Hilfreiche Tools dafür sind Fragebögen, Online-Umfragen usw.  

Dabei darf es aber nicht bleiben. Im Kern geht es darum wirklich zuzuhören und das Problem wirklich zu lösen. In meinem Video auf YouTube gehe ich mit einer Geschichte von Horst Schulze näher darauf ein:

2. Gelebte Service Regeln 

Dieses Kapitel empfinde ich als den stärksten Teil des Buches.

Nicht weil die Regeln an sich so beeindruckend wären, sondern gerade weil sich alles ziemlich ungezügelt und pragmatisch anfühlt. 

z.B.: die Regel Nummer 7: Clean and repair everything.

In den Service-Regeln ist einfach aufgeschrieben wie es laufen soll. Damit weiß jeder, was von ihm erwartet wird und alle arbeiten wirklich auf das selbe Service-Ziel hin. 

Ich habe es selbst ausprobiert und einfach aufgeschrieben, wie ich mir zum Beispiel die Handhabung unserer Kaffeemaschine im Büro vorstelle. Ich war erstaunt, dass meine Mitarbeiter sogar dankbar dafür waren, weil sie endlich wirklich wussten, wie ich es mir gerne wünsche. 

Häufig gehen wir davon aus, dass unsere Leute wüssten, was uns wichtig ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Annahme viel Potenzial für Enttäuschungen hat. Deswegen ist viel besser, wenn wir es aufschreiben und regelmäßig kommunizieren. So weiß jeder Mitarbeiter, wie wir die Service Regeln umsetzen und wirklich leben wollen. Und um die Service Regeln wirklich leben zu können bedarf es Punkt 3 – Leadership

3. Leadership

Leadership bedeutet zuerst, die Visionen zu verstehen – zu verstehen wo wir wirklich hinwollen. Das ist der Job von uns Führungskräften. Wir fangen an es wirklich umzusetzen, wir planen, wie wir unsere Service Regeln leben wollen. Diese Vision muss von uns kommuniziert werden. Und – auch wenn es mir persönlich selbst nicht immer leicht fällt – ist es wichtig, den Fokus zu wahren. Als nächstes müssen wir dafür sorgen, dass der Plan mit den Meilensteinen eingehalten wird. Und zu guter Letzt ist es auch unsere Aufgabe, dass immer genügend Energie da ist. 

1: Vision leben

2: Vision kommunizieren 

3: Tun

4: Fokus wahren

5: für genug Energienachschub sorgen 

Das sind die Führungsregeln von Horst Schulze und wenn Exzellenz ein Thema für dich ist, dann empfehle ich dir das Buch wirklich sehr. 

Für weitere Buchtipp’s kannst du meinen Blog abonnieren, dem GESTALTEN STATT JAMMERN Kanal auf YouTube folgen oder meine Montagsmail lesen. 

Bei Fragen und Anregungen freue ich mich auch über eine E-Mail von dir!

Ein Wort – Buchempfehlung für Unternehmer

Wenn du dein ganzes Tun in ein Wort packen könntest, welches wäre das? 

Bei Evan Carmichael, dem Autor von dem Buch „Your One Word“, ist es believe. Alles, was er tut, richtet sich nach diesem einen Wort aus. Damit hat er einen erfolgreichen Youtube Kanal und ein Unternehmen aufgebaut.

Dazu schreibt er Bücher und macht vermutlich noch 1000 andere Dinge. 

Ein Wort, das meine Mission beschreibt.

Bei mir ist es das eine Wort: gestalten.

Ich gestalte und ich helfe anderen Menschen zu gestalten.

Ich denke, schreibe, rede und mache, um zu gestalten.

Weil ich davon überzeugt bin, dass unsere Welt mehr Menschen braucht, die gestalten.

In den letzten Jahren hat sich bei mir der Satz „gestalten statt jammern“ immer mehr zum Leitmotiv meines Handelns entwickelt. Also, praktisch war das schon lange so, aber ich habe nach und nach diese Formulierung für mich entdeckt. 

Beim Lesen von Carmichaels Buch, bin ich dann irgendwann bei dem einen Wort gestalten gelandet. Inzwischen fühle ich mich damit sogar wohler als mit dem ganzen Slogan. 

Warum nur ein Wort?

Aber warum sollte man sein ganzes Tun auf nur ein Wort herunter dampfen?!

Die Antwort darauf findet man in dem Buch bereits ganz am Anfang in dem Zitat von Winston Churchill:

„All great things are simple and many can be expressed in a simple word“ .

Alle großartigen Dinge sind einfach und viele davon können in einem einzigen Wort ausgedrückt werden. Der Vorteil hiervon ist, dass es uns noch mehr zwingt, das was wir tun auf den Punkt zu bringen und noch tiefer zu bohren, bis wir an der Essenz angelangt sind, auf die alles zurück geht was uns wichtig ist. 

Genau das will Evan mit seinem geschriebenen erreichen. Dieses Buch macht folgendes: Es leitet uns durch den Prozess, unser Wort zu finden. 

Und dann lernen wir, dieses Wort in vielen Bereichen unseres Unternehmens anzuwenden.

  • Was bedeutet dieses Wort für unser Marketing?
  • Was bedeutet es für unsere Prozesse?
  • Was bedeutet es für unsere Mitarbeitergewinnung?
  • Was bedeutet es für unsere Qualitätskontrolle?
  • Usw.

Was ist dein „ein Wort Mission Statement“?

Bestimmt kommen dir  jetzt schon eine Menge Ideen oder vielleicht hast du ja schon dieses eine Wort gefunden. Es kann gut sein, dass du es noch nicht gefunden hast. Lass dich dadurch nicht versunsichern. Bei mir selbst gab es mehrere Wörter die ich zutreffenden fand. Allein der Prozess, sich damit auseinander zu setzen wird dir vermutlich helfen, dich und dein Unternehmen voran zu bringen. 

Und wenn du noch weitere Ideen brauchst, dann empfehle ich dir, Evan Carmichaels Buch “YOUR ONE WORD” zu lesen. 

Wenn du die Veröffentlichung weiterer Videos mitbekommen möchtest, kannst du dich hier für den Youtube Kanal anmelden.

Gerne kannst dich (links) auch zu meiner Montagsmail anmelden, um jeden Montag einen kurzen Impuls für zum Gestalten der neuen Woche zu bekommen.

Bücher für Geschäftsführer & Unternehmer

Schon lange bevor ich Unternehmer und Geschäftsführer wurde, habe ich viel gelesen. Ich finde es höchst interessant, rückblickend zu sehen, wie mich manche dieser Bücher geprägt haben und wie mich viele davon bis heute prägen.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass lesen zu den wichtigsten Aufgaben jeder Führungskraft gehört. Dieser Artikel wird sich voraussichtlich weiter entwickeln, weil ich heute nicht aufhören werde, neue und alte Bücher zu lesen. Als0, gerne immer wieder mal vorbei schauen!

Bücher zu Führung & Selbstführung, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. Die 7 Wege zur Effektivität (Steven Covey)
  2. Boundaries (Henry Cloud)
  3. Führen, leisten, leben (Fredmund Malik)
  4. The One Thing (Gary Keller)
  5. Tribe of Mentors (Timothy Ferriss)
  6. Tools of Titans (Timothy Ferriss)
  7. Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien (John Maxwell)
  8. Developing the Leader Within You (John Maxwell)
  9. Think and grow rich (Napoleon Hill)

Bücher zu Marketing & Vertrieb, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. Secrets of closing the sale (Zig Ziglar) deutsch: Der totale Verkaufserfolg
  2. Getting everything you can out of all you have (Jay Abraham)
  3. get to AHA! (Andy Cunningham)
  4. The ultimate sales machine (Chet Holmes)
  5. Crushing it! (Gary Vaynerchuck)

Bücher zu Entrepreneurship, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. How to Start a Business and Ignite Your Life (Ernsto Sirolli)
  2. The road less stupid (Keith Cunningham)
  3. Principles (Ray Dalio)

Sonstige Bücher, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. Die Bibel

Ein Buch, das ich selbst geschrieben habe:

  1. Plan B – Höchste Zeit für Veränderung

Verstehen & Verstanden-Werden

Als Unternehmer tausche ich mich sehr gerne und intensiv mit anderen Unternehmern aus.Das ist höchst interessant, und ich komme immer wieder ins Staunen, wenn mir die anderen von ihren genialen Produkten oder Dienstleistungen erzählen.

Oft fallen mir dann auf Anhieb mehrere Menschen ein, für die dieses Angebot interessant wäre. Es würde eines ihrer Probleme lösen. Es würde deren Leben verbessern.

Und glauben Sie mir – ich höre von so vielen schon existierenden Problemlösungen, von denen wir noch nicht mal zu träumen gewagt haben.

Solche Gespräche sind nicht nur für mich, sondern auch für meine Gesprächspartner schöne Erlebnisse. Sie freuen sich, dass jemand die Genialität ihres Angebots verstanden hat und fühlen sich auf wohltuende Art bestätigt.

Doch die Freude und das Wohlgefühl verfliegen dann meistens relativ schnell wieder, wenn wir auf die aktuellen Verkaufszahlen zu sprechen kommen: denn die potenziellen Kunden scheinen die Genialität des Angebots oft nicht zu verstehen und kaufen es einfach nicht.

Woran liegt das?

Nehmen wir mal an, Sie erzählen mir z.B. auf einem Netzwerktreffen von Ihrem Angebot. Sie reden mit mir also auf Augenhöhe von Unternehmer zu Unternehmer und es handelt sich nicht um ein Verkaufsgespräch. Ihr Angebot darf also voll im Mittelpunkt stehen und wir erfreuen uns an seinen Eigenschaften und Fähigkeiten zur Problemlösung.

Wenn Sie allerdings einen Kunden von ihrem Angebot überzeugen wollen, ändert sich der Blickwinkel: dann steht nicht mehr Ihr Angebot im Mittelpunkt, sondern der Kunde! Denn so lange der Kunde nicht verstanden hat WARUM Ihr Angebot sein Leben verbessert, wird er es auch nicht kaufen. Wenn Sie wollen, dass der Kunde Ihr Angebot versteht, müssen Sie erstmal ihren Kunden verstehen.

Ich wundere mich immer wieder, wie voll Webseiten und Verkaufsprospekte sind mit tollen Beschreibungen der Angebote. Doch nur selten wird darin die Ausgangslage und das „Problem“ des Kunden geschildert. Wie soll ein Mensch eine Verbindung zwischen seinem Problem und Ihrer Problemlösung herstellen können, wenn Sie ihn nicht mit einbeziehen?

Wieso sollte jemand Ihr Produkt kaufen, wenn er/sie sich von Ihnen nicht verstanden fühlt?

Kurzum: Wenn Sie wollen, dass die Menschen Ihr Angebot kaufen, fangen Sie bei den Menschen an! Diese Erkenntnis ist alles andere als neu – sie ist seit jeher der gemeinsame Kern aller verschiedenen Definitionen von „Marketing“.

Doch wie machen Sie das?

Reden Sie mit den Menschen – und hören Sie Ihnen zu. Entweder selbst, oder mit Hilfe einer Marktforschungsagentur. Oder in Social Media.

Wenn Sie Ihre potenziellen Kunden verstanden haben, erklären Sie Ihnen, WARUM Ihr Angebot deren Leben verbessert.

Das geht am besten in einem direkten persönlichen Gespräch. Natürlich ist es unrealistisch, mit jedem potenziellen Kunden direkt zu sprechen. Aber trotzdem können vereinzelte persönlich Gespräche eine lohnenswerte Investition sein.

Eine andere und vor allem der heutigen Zeit entsprechenden Möglichkeit sind Online-Videos. Ein Großteil des heutigen Lebens und auch Kaufens findet online statt. Und wenn es nicht der Kauf an sich ist, dann ist es die Informationsbeschaffung des Kunden vor dem Kauf. Das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ wird durch den Einsatz von Bewegtbild sogar noch potenziert. Bewegtbild ist das Kommunikationsmittel, welches dem direkten persönlichen Gespräch am nächsten kommt.

Mich hat das Potenzial des Mediums Online-Video so überzeugt, dass ich 2013 letztlich die AHA!Videos GmbH gegründet habe. AHA!Videos sind animierte Erklärvideos, die den Fokus immer darauf legen, WARUM ein Angebot das Leben der Menschen verbessert.

Diesen Fokus auf das Warum sollten Sie als Kern für Ihre gesamte Unternehmenskommunikation definieren.

Lassen Sie es mich abschließend nochmal sagen: Wenn Sie verstanden werden wollen, müssen Sie erst Ihr Gegenüber verstehen. Das gilt übrigens auch für Ihr privates Umfeld. Oder wünschen Sie sich etwa nicht, von Freunden, Verwandten, usw. besser verstanden zu werden?

Blicke, die unser Erfolgsverständnis verändern können.

Blicke

Wir begegnen uns morgens im Hotel. Ich weiß nicht, wie alt er genau ist – aber bestimmt im Rentenalter. Doch obwohl er es sich bestimmt schon vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter hätte leisten können, sich an einem schönen Ort zur Ruhe zu setzen, denkt dieser Mann im Traum nicht an den Ruhestand. Und dann fängt er an, mir von seinen aktuellen Projekten zu erzählen. Welche Innovationen er gerade auf den Markt bringt, wie er damit das Leben vieler Menschen verbessern möchte und was die nächsten strategischen Schritte sind. Und: Seine Augen leuchten, während er mir das alles erzählt.

Nach einigen Minuten müssen wir beide weiter. Ich setze mich ins Auto und fahre los. An einer Kreuzung blickt mir eine wunderschöne, junge Frau vom Werbeplakat entgegen. Sie könnte die Tochter oder wohl eher die Enkelin meines vorherigen Gesprächspartners sein. Vermutlich ist sie erfolgreich. Allein für dieses Foto hat sie (hoffentlich) viel Geld bekommen. Aber etwas fehlt: Ihr Blick ist leer. Er hat nichts von dem Leuchten, das ich einige Minuten zuvor in den Augen meines Gesprächspartner erleben durfte.

Zufall? Wir alle haben bestimmt schon Männer und Frauen mit leuchtenden Augen erlebt.
Sind leuchtende Augen etwas, das dem einen geschenkt wird und dem anderen nicht?

Ja, es gibt Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ein Handicap an ihren Augen haben. Diese schmerzhaften Schicksale sind jedoch eher die Ausnahme. Leere Blicke gibt es aber zuhauf. Deshalb habe ich weitergedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass bei den meisten Menschen etwas darüber entscheidet, ob die Augen leuchten oder nicht, das wir zu einem großen Teil selbst beeinflussen können.

In einem Sprichwort heißt es, „Augen sind die Fenster zur Seele“. Ich denke, darin ist viel Weisheit enthalten. Unsere Augen verraten Freude und Trauer. Sie verraten darüber hinaus aber auch, wie wir bisher mit unserer Seele umgegangen sind. Womit wir unsere Zeit verbracht haben, welche Entscheidungen wir getroffen haben und wie konsequent wir diese Entscheidungen durchgezogenen haben.

Menschen, die in ihrem Leben Dinge erfolgreich durchgezogen haben, haben in Ihrem Blick oft etwas Festes, manchmal sogar etwas Durchdringendes.

Menschen die Schweres durchlebt haben, ohne dabei bitter zu werden, haben in ihrem Blick oft etwas angenehm Sanftes und gleichzeitig Kraftvolles.

Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, Zusammenhänge wirklich zu durchdenken – sei es in der Wirtschaft, in der Politik, im Persönlichen oder auch im Geistlichen – haben in Ihrem Blick oft eine große Klarheit.

Und Menschen, die sich immer wieder auf neue Gedanken, Menschen und Projekte einlassen, die sich darin üben, aus ihren gewohnten Bahnen auszubrechen und die die zuletzt genannten Punkte in sich vereinen, haben in Ihren Augen oft dieses Leuchten.

Augen werden durch das Leben geformt! Und da ich mit 70´ auch einmal leuchtende Augen haben möchte, ist das für mich eine wichtige Erkenntnis. Ich frage mich, was das für mein Leben hier und heute bedeutet.

Könnte es tatsächlich sein, dass die Entscheidung, heute aus Überzeugung einen schwereren Weg zu gehen, tatsächlich den Zustand meiner Seele und damit den Ausdruck meiner Augen beeinflusst?

Wenn das so ist, dann ist entgegen vieler Ratgeber eben doch nicht der (kurzfristige) sichtbare Erfolg entscheidend.

Wenn das so ist, dann gibt es einen konkret messbaren Grund dafür, ethisch korrekte Entscheidungen zu treffen und dabei auf den eigenen Vorteil zu verzichten: Der Zustand unserer Seele und damit das Leuchten in unseren Augen.

Ich wünsche Ihnen einen klaren Blick dafür, was das in Ihren konkreten Herausforderungen bedeutet.

Was hat Gerhard Mercator mit einem erfolgreichen Unternehmer gemeinsam?

Gerardus Mercators Google

Ein mittelalterlich aussehender Herr an einem Globus? Wer heute früh schon bei google vorbeigeschaut hat, hat gelernt, dass heute der 503. Geburtstag von Gerhard Mercator ist. Mercator war ein angesehener Kartograph, aber was hat das mit Unternehmertum gemeinsam? Für uns liegt das auf der Hand, nämlich aus drei Gründen:

  1. Detailblick für die Gegebenheiten

Zur Erstellung seiner Karten benötigte der Theologe, Philosoph und Mathematiker einen messerscharfen Detailblick und die richtigen Berechnungen für die örtlichen Gegebenheiten. Er musste jeden Weg, jede Kreuzung und jede Kurve aufnehmen und einzeichnen. Nehmen Sie Sich die Zeit und sehen Sie Sich die Europa-Karte von Mercator an.

Ohne, dass er in einem Hubschrauber über das Gelände fliegen konnte, hat er doch Flusswindungen und Waldstücke ebenso verzeichnet, wie die korrekten Umrissformen der europäischen Länder.

Ein erfolgreicher Unternehmer muss seinen Standpunkt und seine Umgebung ebenso genau einschätzen können, damit er weiß, wo und wie seine Vision im Moment platziert ist und wo er über Grenzen gehen kann. Zur Vereinfachung ist es heute für Führungskräfte möglich, durch Wirtschaftmagazine und Konferenzen wie „Oben ist besser“  einen Überblick zu bekommen, wie die Umrisse seines Unternehmens in die Umrisse des Gesamtmarkts passen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten.

 

  1. Das Ziel im Blick

Die Erstellung einer Karte dient der Aufnahme der Umgebung, und dem Nutzer zur Zieldefinition. Wo will ich hin und wie komme ich dorthin? Mercator hat es Handelsreisenden, Schifffahrern und vielen anderen ermöglicht, dass sie weiter denken als bis zur nächsten Stadt.

Ein erfolgreicher Unternehmer muss bei seinen Planungen und Marketingstrategien auch mindestens drei bis vier Städte, wenn nicht Länder weiterdenken. Bedarf und Nachfrage im Nachbarort und im Nachbarland, das Wahrnehmen und Wissen um kulturelle Anforderungen und Marktbesonderheiten sowie die besten Wege von Ihnen zu Ihrem Kunden dort sind Grundbausteine bei der Erstellung der Vorplanung für die Ausweitung Ihrer Vision.

 

  1. Die Erkenntnis von Weite

Mercator sah sich als wissenschaftlicher Kosmograph, nicht als Kartograph. Das bedeutet, es ging ihm nicht nur um die Erstellung der Karte von Flandern, sondern um seine fünf Globenpaare, die Himmel und Erde darstellen.

Damit hat er den Oligarchen und dem gebildeten Volk im 15. Jahrhundert einen Schritt weiter geholfen zu verstehen, wie groß und vielfältig unsere Erde ist.

Ein Unternehmer braucht diese Erkenntnis auch dringend, damit seine Vision von Ihrer Heimatstadt bis zum Himmel und zurück reichen kann. Vieles ist möglich, wenn Sie mit klarem Blick ihre Details kennen und Ihr Ziel im Auge behalten, und Ihnen bewusst geworden ist, dass Ihrer Idee erst mal keine Grenzen gesetzt sind.

Starthilfe ins neue Jahr für (kleine) Unternehmen.

AHA!Videos Büro

Die Erfolge des Folgejahres beginnen lange vor dem ersten Januar. Es braucht viel Arbeit und Planung, um Ihr Jahr richtig vorzubereiten. Hier sind einige Dinge, die Sie ab heute anfangen sollten auf Ihrer Liste abzuhaken. Wir haben (inspiriert durch einen ähnlichen Artikel von Melinda Emerson auf http://succeedasyourownboss.com) 10 Möglichkeiten für Sie zusammengestellt mit denen Sie Ihr Unternehmen für das nächste Jahr einspuren können. Vieles davon lässt sich mit ein wenig Kreativität auch auf das persönliche Leben anwenden.

1. Festlegen Ihrer Business Vorsätze: Vorsätze für das neue Jahr sind nicht darauf limitiert, Gewicht zu verlieren. Sie eignen sich auch hervorragend, um ein klareres Bild davon zu bekommen, was Sie nächsten 12 Monaten erreichen wollen. Seien Sie konkret, dann können Sie tatsächliche Ergebnisse messen und sehen, ob Sie sie bis zum Ende des Jahres erreicht haben.

2. Ihr Business Modell unter der Lupe: Ist Ihr Unternehmen noch passend aufgestellt? Als Sie gestartet sind, haben Sie sich bestimmt gründliche Gedanken darüber gemacht, wie Sie Ihren Kundennutzen bestmöglich liefern und zu Ihren Kunden transportieren können. Vielleicht würde es heute jedoch noch besser gehen. Eine Stunde darüber nachzudenken, kann Ihr kommendes Jahr um ein Vielfaches wirkungsvoller machen.

3. Erstellen eines Marketing-Kalenders: Setzen Sie sich mit einem Kalender hin und überlegen Sie welche Feiertage und Ereignisse Sie mit Marketingaktionen untermauern möchten. Das gibt Ihnen genügend Zeit, um Ihre Social-Media-Updates, Blog-Posts, Videos und Werbekampagnen zu planen. Vielleicht gibt es auch Messen und Events an denen Sie unbedingt teilnehmen sollten.

4. Planen Ihres Mitarbeiterbedarfs: Die Frage „Who is on the bus?“ ist laut Jim Collins eine der wichtigsten Fragen, die sich eine Führungskraft stellen sollte. Welche Mitarbeiter brauchen Sie, um Ihr Unternehmen im Jahr 2015 dorthin weiterzuentwickeln, wo Sie es haben möchten?

5. Investition in Technologie: Besonders diejenigen unter uns, die sich nicht jedes neue Gadget kaufen und bei Technik natürlicher Weise eher sparen, sollten hier ansetzen. Sie werden mit Sicherheit effizienter sein, wenn Sie einen Computer haben, der nicht mehr eine Stunde benötigt um hochzufahren. Auch wenn Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen senken wollen, sollten Sie noch Geld ausgeben bevor 2014 zu Ende geht.

6. Erstellen eines Konferenzplans: Die Teilnahme an Konferenzen kann sehr vorteilhaft für Sie als Inhaber eines Unternehmens sein. Wühlen Sie sich durch das Angebot, was Sie 2015 in Anspruch nehmen können, und tragen Sie es in Ihren Kalender ein.

7. Überdenken Ihrer Online-Marke: Googeln Sie sich selbst! Ist es Zeit Ihre Website zu aktualisieren? Was hat für Sie in Sachen Marketing dieses Jahr funktioniert? Dies ist eine gute Zeit, um Ihre Online-Strategie zu optimieren, die Werkzeuge zu erkennen, die Ihrem Unternehmen beim Wachsen helfen, und die wieder zu entfernen, die dies nicht tun.

8. Auffrischen der Mitarbeiter-Fähigkeiten: Wenn Sie Personal haben, ist jetzt eine fantastische Zeit, zusätzliche Ausbildung anzubieten um deren Kenntnisse aufzufrischen oder Ihnen zu ermöglichen neue Fertigkeiten zu erwerben.

9. Schlauer werden: Ihre Mitarbeiter sind nicht die einzigen, die mehr lernen können. Wenn das Ende des Jahres für Sie ruhig ist, investieren Sie in Lesezeit. Lesen Sie Blogs, Bücher, Zeitschriften und alles, was Sie in die Hände bekommen, um an in Ihrer Branche zu ganz vorne dabei zu sein. Einige Bücher sollte jeder Unternehmer gelesen haben: 12 Tipps finden Sie hier.

10. Organisierter werden: Wenn es Ihnen so geht, wie vielen anderen Unternehmern, ist Ihr Schreibtisch überladen und Ihr Computerbildschirm vermutlich auch. Verbringen Sie ein paar Stunden mit Wegwerfen und Zerkleinern der Dinge, die Sie nicht mehr brauchen. Organisieren Sie Ihre Papier- und Computerdateien für 2015. Das befreit und erleichtert das Arbeiten enorm.

Nachgedacht am Tag der Arbeit

Office Party

Für viele, vor allem junge Menschen war gestern ein wirklicher Feiertag, den man mit einem Tanz in den Mai begrüßt und dann zum lange Ausschlafen nutzt. Viele andere machen sich traditionell am 1. Mai auf zum Wandern in der Natur. Aber für wieder andere ist der 1. Mai kein Feiertag, sondern der Tag im Jahr, an dem die Arbeit im Zentrum steht und an dem die Aufmerksamkeit auf ungerechte, nicht zeitgemäße Arbeitsbedingungen gerichtet wird. Ähnliche Bilder von Demonstrationen erreichten uns aus Berlin, Hamburg, Bremen, vielen Ländern Europas, Teilen Südamerikas und auch Asiens.

Auch wenn es nicht jeden auf die Straße zur Demo zieht und der 8-Stunden-Tag für uns schon lange Zeit selbstverständlich ist, so bietet der Tag doch Anlass, sich selbst einige Gedanken zur eigenen Arbeit ehrlich zu stellen.

Arbeite ich in einem Umfeld, das mir gefällt und meinem Wesen entspricht?

Ist es der Job, in dem im gut bin und den ich jeden Tag mit Leidenschaft verfolgen kann?

Welche Möglichkeiten habe ich, mein Arbeitsumfeld mitzugestalten?

Als Unternehmer sind wir herausgefordert, für uns und unsere Mitarbeiter ein menschenwürdiges Arbeiten zu ermöglichen.

Wenn Sie gute Ideen und Best Practice Beispiele dazu haben, freuen wir uns über einen Kommentar von Ihnen.

Tag 2 – Business Inspiration

Menschen lieben gute Ideen. Die meisten Menschen bezahlen jedoch ausschließlich für exzellent umgesetzte Ideen. Ein Musiker kann die schönsten Songs schreiben – seine Konzerte werden erst besucht, wenn er seine Songs auch exzellent spielen kann. Mit Produkten und Dienstleistungen verhält es sich nicht anders. Deshalb sollten sich Unternehmer sehr genau überlegen, wie und in welchen Bereichen sie tatsächlich unwiderstehliche Angebote schaffen können.

Bisher habe ich genau zwei Wege entdeckt, die zu exzellent umgesetzten Ideen führen:

  • Der erste Weg besteht darin, die eigenen Stärken effektiv einzusetzen.
  • Der zweite Weg besteht darin, die Stärken anderer Menschen effektiv einzusetzen.

Die Management-Legende Peter Drucker formuliert dazu folgende Tipps:

  1. Konzentriere dich auf deine Stärken.
  2. Entwickle deine Stärken.
  3. Stelle fest, wo dich intellektuelle Arroganz zu lähmender Ignoranz verurteilt.
  4. Trenne dich von deinen schlechten Gewohnheiten.
  5. Verschwende möglichst wenig Anstrengung auf die Verbesserung in Bereichen, in denen deine Kompetenz gering ist.

Warum ausschließlich auf Stärken konzentrieren und nicht Schwächen eliminieren?
Druckers Analyse trifft den Punkt exakt: „Der Schritt von völliger Inkompetenz zur Mittelmäßigkeit erfordert viel mehr Einsatz als jener von großer Leistungsfähigkeit zu herausragender Kompetenz.“ (Drucker 2007: S. 260)

Wie entdecke ich meine Stärken?
Entgegen einer verbreiteten Vorstellung, dass Menschen meistens blind für ihre Stärken sind, denke ich, dass wir normalerweise selbst am besten wissen, worin wir stark sind.

Die entscheidende Frage lautet: Nach welchen Tätigkeiten fühlen Sie sich erfüllter und stärker als zuvor?
Wenn die Ergebnisse dieser Tätigkeiten jetzt auch noch auf allgemeine Akzeptanz stoßen, dann haben wir es mit einer Stärke zu tun.
Natürlich gibt es auch Tätigkeiten, die uns Kraft geben und keine guten Ergebnisse produzieren – auch hier gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder sie verfügen noch nicht über das nötige Training und Handwerkszeug, oder
Sie sollten diese Tätigkeit besser zu einem Hobby als zum Beruf machen.

Zum Entdecken und Entwickeln von Stärken gibt es inzwischen eine Reihe sehr guter Bücher. Ich kann besonders die Werke von Marcus Buckingham empfehlen:

Mehr Tipps zum erfolgreichen Entwickeln und Umsetzen von Ideen finden Sie hier.