Wie können wir unser Leben GESTALTEN?

Es gibt immer tausend Gründe, etwas nicht zu tun. Auf den ersten Blick erscheint es meist auch sicherer, in den gewohnten Bahnen zu bleiben. So jammern wir weiter vor uns hin, schimpfen über Politiker, den Chef und das Wetter – in der Hoffnung, dass wir es irgendwie zur Rente schaffen und dass das Weltklima zu unseren Lebzeiten nicht komplett kollabiert.

Wahrscheinlich spielen hier uralte Reflexe mit: Wer seinen Kopf als erster aus der Höhle streckt, läuft Gefahr, vom Säbelzahntiger gefressen zu werden.

Aber jetzt mal im Ernst – wann ist dir zum letzten Mal ein Säbelzahntiger begegnet?

Könnte es anders herum nicht sogar sein, dass diese Vorsicht heute viel gefährlicher ist, als die vermeintliche Sicherheit im gewohnten Job, im gewohnten Umfeld und in gewohnten Verhaltensmustern?

Profitieren wir nicht gerade in Deutschland besonders von mutigen Innovationen fleißiger Unternehmer, die eben nicht mit dem Status Quo zufrieden waren?

Die erste Antwort auf die Frage „Wie können wir gestalten?“ klingt fast schon zu einfach, aber wir müssen sie immer wieder hören: Wir können gestalten, indem wir uns aus den gewohnten Bahnen herauswagen und uns trauen, etwas Neues zu tun!

Lasst uns aber noch einen Schritt weiter gehen und darüber nachdenken, welche Möglichkeiten zum GESTALTEN das Leben uns bietet.

4 Tipps zum GESTALTEN:

1. Beginne den Tag mit Ritualen.

Das GESTALTEN beginnt beim eigenen Leben. Um noch spezifischer zu werden: Beim eigenen Tagesstart! Für mich war die Aussage „Wenn du keine 10 Minuten hast, hast du kein Leben!“ vor einigen Jahren ein Augenöffner. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Morgenroutine und habe mich oft schon gestresst in den Tag gestürzt. Heute ist das anders: Ich beginne jeden Tag mit einigen Minuten Krafttraining und dem Lesen eines biblischen Weisheitstexts. Somit sind Körper und Geist aktiviert und ich starte mit einem Statement der Selbstbestimmtheit. Ich bin nicht Spielball meiner Umstände, meiner Laune und meiner Gefühle sondern mache mir selbst klar, dass meine Entscheidungen zählen und dass ich zu meinen eigenen Vorsätzen stehe.

[Tweet “„If you don’t have 10 minutes, you don’t have a life!“ (Tony Robbins)”]

2. Gründe Unternehmen.

Ein Problem ist ein noch nicht gegründetes Unternehmen. Jedes meiner drei Unternehmen ist entweder aus einem Problem heraus entstanden, das ich selbst hatte, oder es war die Antwort auf ein Problem, das mir bewusst wurde.

  • Mein Coaching & Vortrags-Business arminruser.com entstand ursprünglich aus der Herausforderung, mich selbst und später auch andere zu führen.
  • AHA!Videos ahavideos.com & AHA Factory ahafactory.de entstanden aus meiner Herausforderung, meune Coaching-Dienstleistungen über meinen Bekanntenkreis hinaus zu vermarkten.
  • Made in Freedom madeinfreedom.de  entstand aus der Problematik moderner Sklaverei: ehemals versklavte Frauen können nur dann langfristig frei bleiben, wenn sie eine würdevolle und existenzsichernde Arbeit bekommen. Hier bin ich sehr dankbar, dass ich einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten kann.

3. Entwickle einen Blick für einzigartige Möglichkeiten.

Einzigartige Möglichkeiten begegnen uns oft an Orten, wo wir sie nicht erwarten. Wer jedoch mit einem Blick für sie durchs Leben geht, wird sie entdecken.

Eine Freundin erzählte uns kürzlich von einer Begebenheit im Krankenhaus. Sie war als Patientin auf der Intensivstation, jedoch bei vollem Bewusstsein. Deshalb bekam sie viel mehr mit als die meisten anderen Patienten und machte anschließend die Klinikleitung auf die furchtbaren Zustände aufmerksam. Sie schrieb einen Brief, der umwälzende Wirkung zeigte und in dessen Folge eine ganze Reihe positiver Veränderungen eingeleitet wurden. Mal ehrlich, hättest du auf der Intensivstation daran gedacht, einen Brief an die Klinikleitung zu schreiben? Diese Geschichte lehrt uns: wir können auch in den schwierigsten Situationen unser und das Leben anderer gestalten!

4. Überwinde den Perfektions-Wahn.

Wenn andere etwas zum ersten Mal machen, erwarten wir nicht, dass es gleich perfekt sein muss. Vor allem Kinder ermutigen wir tausend mal, es noch einmal zu probieren. Bei uns selbst ist das jedoch häufig anders: Wir fangen Dinge erst gar nicht an, weil wir befürchten, dass wir sie nicht perfekt vollenden können. Dahinter steckt die Angst, sich eine Blöße zu geben. Ich möchte nicht wissen, wie viel Gutes so bereits in unseren Köpfen verhindert wurde. Könnte es sein, dass unser persönliches Leben und unsere Welt an vielen Stellen schon auf einem ganz anderen Level wären, wenn wir es einfach mal versuchen würden, anstatt gleich den perfekten Wurf von uns selbst zu erwarten?

Welche Gewohnheiten, Taktiken, Einstellungen, usw. helfen dir beim GESTALTEN?

Ich freue mich auf deine Kommentare!

Was bedeutet es, zu verkaufen? 4 x 4 Erkenntnisse aus dem praktischen Er-Leben.

  1. Jeder verkauft täglich
    1. Sie haben eine Idee und wollen andere davon überzeugen, dass es eine gute Idee ist – das ist Verkaufen.
    2. Sie haben eine Meinung über politische Entwicklungen und wollen andere davon überzeugen, dass diese Meinung die richtige ist – das ist Verkaufen.
    3. Sie haben eine Vorstellung davon wie Dinge bei der Arbeit, in der Familie oder an irgendeinem anderen Ort zu laufen haben und wollen andere davon überzeugen, dass diese Vorstellung sinnvoll ist – das ist Verkaufen.
    4. Sie haben etwas produziert oder gekauft und benötigen es selbst nicht mehr – klar, wenn Sie es anderen anbieten, fangen Sie an zu verkaufen.
  1. Viele denken, dass Verkaufen etwas Schlechtes ist – wohl aus folgenden Erfahrungen heraus:
    1. Wir haben schon mal jemandem etwas abgekauft, das wir nicht wirklich brauchten – das erzeugte in uns eine negative Emotion zum Verkaufen.
    2. Wir wurden von etwas überzeugt, das sich später als falsch herausstellte – das erzeugte eine negative Emotion zum Verkaufen.
    3. Wir wurden in einem unpassenden Moment von einem fremden Menschen angerufen, der uns etwas anbieten wollte – das erzeugte eine negative Emotion zum Verkaufen.
    4. Unser Chef hat uns damit beauftragt, etwas zu verkaufen, das wir selbst nie kaufen würden – das erzeugte eine negative Emotion zum Verkaufen.
  1. Was wir NIE verkaufen sollten:
    1. Unsere Seele
    2. Unseren Körper
    3. Unsere Integrität
    4. Schlechtes Zeug
  1. So können Sie das Leben der Menschen verbessern, indem Sie verkaufen:
    1. Werden Sie zum Problemlöser. Jeder Mensch hat ständig etwas, das nicht so läuft wie gewünscht. Deshalb sind wir alle dankbar, wenn uns jemand hilft, unsere Probleme klarer zu sehen und eine Lösung dafür zu finden – wir sind dankbar, wenn Sie uns die passende Problemlösung verkaufen.
    2. Hören Sie zu, bevor Sie etwas verkaufen. Unser Schöpfer hat uns zwei Ohren und nur einen Mund gegeben – vielleicht wollte er uns damit etwas verdeutlichen. Wertschätzung kann leicht durch Zuhören ausgedrückt werden – sie ist der Boden für gutes Verkaufen.
    3. Erzählen Sie Geschichten. Menschen sind keine Mittel zum Erreichen irgendwelcher (Vertriebs-)Ziele sondern Lebe-Wesen; das Leben besteht aus Geschichten und es schreibt die besten Geschichten. Deshalb beleben uns Geschichten – sie sind die angenehmste Art zu verkaufen, die ich kenne.
    4. Klauen Sie den Menschen keine Zeit. Viele unserer negativen Verkaufs-Erfahrungen haben damit zu tun, dass wir uns beklaut vorkamen. Neben Geld wurde uns oft Zeit genommen, die wir lieber für etwas anderes eingesetzt hätten. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber, wie Sie Ihre Problemlösung so kompakt wie möglich kommunizieren können. Damit ehren Sie den „Käufer“ und Sie werden mehr Erfolg haben, Ihre Idee, Ihre Meinung, Ihre Vorstellung oder Ihr Produkt zu verkaufen.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=ZT7lXjqpEfM&w=560&h=315]

Ein beeindruckender Plan B: Der Eiffelturm

Eigentlich hatte Gustave Eiffel einen ganz anderen Plan für sein Leben. Er wollte Chemie-Ingenieur werden. Aber seine Bereitschaft Plan A aufzugeben führte schließlich zu einem der bekanntesten Bauwerke der Welt.

Vermutlich war das für Gustave Eiffel sehr frustrierend. Da beendet er erfolgreich sein Studium an der Ecole Centrale des Arts et Manufactures, und hat längst seinen Eintritt in die Firma des Onkels geplant. Aber dieser Arbeitsbeginn findet nie statt, und aus verschiedenen Gründen beginnt er notgedrungen in einer Sprengstofffabrik. Schließlich sogar in einer Eisenbahngesellschaft.

Dort konnte er seine Chemiekenntnisse sicherlich nicht gebrauchen. Dennoch fiel er dem Stahlbau-Ingenieur Charles Nepveu auf, weil er Durchhaltevermögen, Menschenkenntnis und das Talent besaß, mit scharfem Auge die passenden Fachleute für seine Projekte zu gewinnen. Fällt Ihnen etwas auf? Keine dieser Stärken hat etwas mit chemischen Formeln oder Eiffels ursprünglichen Berufswunsch zu tun, es sind Persönlichkeitsfaktoren, die zum Erfolg führen, egal in welcher Sparte.

Der Rest ist Geschichte, und steht seit 1889 in Paris. Allerdings gäbe es weder den Eiffelturm, noch den tragfähigen Unterbau der New Yorker Freiheitsstatue, beide aus der Firma Eiffel, wenn nicht sein Team ihn unterstützt hätte. So hat der Ingenieur Maurice Koechlin die Konstruktionsidee und die statischen Entwürfe erarbeitet, und der Architekt Charles Léon Stephen Sauvestre hat diese Entwürfe verschönert und überarbeitet.

Der Erfolg von Eiffel wurzelt in seiner Bereitschaft und seinem Mut zur Veränderung seiner Pläne. Er hat trotz widriger Umstände weitergemacht, hat sich ein starkes Team gesucht und sein Name wird nicht vergessen werden.

Sind Ihre Pläne noch up to date?

Welche Persönlichkeitsstärken haben Sie?

Vielen Dank an Google für die Inspiration zu diesem Text und für das Bild.

Gute Ideen setzen sich durch.

Sotschi

Dieser Tage sind die Medien gefüllt mit den deutschen Medaillensiegen in Sotschi und wie viele verfolge ich die Olympischen Winterspiele ein wenig nebenher, wenig leidenschaftlich, aber doch mit einer stillen Bewunderung für die Leistung so mancher Athleten.

Eine schlichtweg faszinierende Geschichte finde ich noch immer die Entwicklung – oder eher die Revolutionierung des Skispringens in den 80er Jahren.

Über Jahrzehnte hinweg wurde im Skispringen der Parallel- oder Fischstil als ausschließlicher Stil praktiziert, d.h. die Springer hielten ihre Füße und das Paar Ski strikt parallel. Bis der bis dahin eher unbekannte Schwede Jan Boklöv 1986 erstmals begann, seine Ski in der Luft als „V“ zu positionieren und die damals üblichen 70 Meter um 20 Meter überbot.

Boklöv wurde zunächst nicht ernst genommen. Man sah seinen Stilbruch als Ärgernis an und in mehreren darauffolgenden Wettkämpfen wurden ihm aufgrund mangelnder Ästhetik stets mehr Punkte abgezogen, als er durch die hinzugewonnenen Meter wettmachen konnte.

Boklöv hielt jedoch fest an seiner Idee vom Skispringen – trotzte dem Gegenwind von höchster Stelle, des Präsidenten des Sprungkomitees des Internationalen Skiverbands und konzentrierte sich auf die Verfeinerung seines eigenen Stils.

Bereits 1990, 4 Jahre nach Boklövs erstem Sprung, hatten sämtliche Springspringer auf die neue Technik umgestellt, die physikalisch nahe lag und nicht mehr zu schlagen war. Schließlich wurde der V-Stil ab 1992 offiziell anerkannt.

Bemerkenswert finde ich den Mut Boklövs, sich gegen die seit Jahrzehnten vorherrschenden Regeln zu stellen. Er hielt fest an seiner Idee, von der er selbst überzeugt war.

Manche Ideen sehen anfangs absurd aus, aber wenn sie richtig gut sind, setzen sie sich durch!

Tag 31 – Business Inspiration

Menschen, die Ideen beleben

Die Ziellinie für den Blog-Marathon ist in Sicht!
Aus eine Idee wurde ein Projekt und daraus wurden 30 Texte in 30 Tagen.

Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen und Ihnen abschließende Impulse zu geben, die Ihnen dabei helfen sollen, selbst Ideen zu beleben.


Die Idee, die ich beleben will.

Im Frühjahr 2013 soll mein erstes Buch erscheinen. Ein Buch für Unternehmer und Menschen, die etwas unternehmen wollen. Eine gute Idee, oder?
Damit diese Idee anfängt zu leben, also Wirklichkeit wird, muss ich jede Menge Inhalteaufs Papier bzw. in mein Macbook bringen. Da ich auch ohne dieses Projekt genug zu tun habe, ist das gar nicht so einfach. Manchmal frage ich mich, wie viele potenzielle Autoren hervorragende Ideen für Bücher haben, aber weil die täglichen Ablenkungen so stark sind, bleibt es bei der Idee. Ich wäre kein Unternehmer, wenn dieses Problem mich von der Umsetzung abhalten würde, denn wir wissen ja „Probleme sind Chancen in Arbeitskleidung!“.

Disziplin – die große Herausforderung beim „Ideen beleben“.
„Disziplin… wäre super!“ Wie oft haben Sie das schon gedacht? … wenn es Ihnen so geht wie mir, schon seeehr oft. 🙂
Disziplin lässt sich aber nicht so leinfach herbeizaubern, also brauchen wir Disziplin-Helfer. Unter all den gut gemeinten Tipps in Selbstmanagement Büchern, habe ich drei Tipps gefunden, die bei mir tatsächlich funktionieren:

  1. Ein motivierendes Ziel.
  2. Ein klarer Plan.
  3. Die Öffentlichkeit.

zu 1. Wie Ziele funktionieren, wissen Sie ja bereits. Machen Sie also aus Ihrer Idee ein klares Ziel. Eine Ergänzung: Mich motivieren Ziele umso mehr, je klarer mir ist, wie ich und andere vom erreichten Ziel profitieren. Notieren Sie sich deshalb zu den Zielen immer auch den Ziel-Nutzen.

zu 2. Damit eine Idee ins Leben kommt, müssen Sie wissen, WIE. Darin liegt der Nutzen von Plänen: Notieren Sie Schritt für Schritt, was Sie tun müssen, um Ergebnisse zu erzielen.

zu 3. Dieser dritte Schritt ist nicht so oft in Management-Büchern zu finden, aber dafür ist er umso wirkungsvoller. Sie brauchen nicht unbedingt Ihre ganze Idee zu verraten (das wäre manchmal nicht intelligent!), aber machen Sie Ihr nächstes Vorhaben öffentlich. Damit setzen Sie sich selbst unter einen gewissen Druck und kommen nicht so einfach aus der Sache heraus. Wir wollen ja nicht als Menschen bekannt werden, die leere Versprechungen machen, oder?

Jetzt kennen Sie auch den Grund für den Blog-Marathon. Dieser Blog-Marathon war eine Maßnahme, die mir geholfen hat, mich zu disziplinieren. Wenn ich nicht den Druck gehabt hätte, jeden Tag einen Blog-Post zu veröffentlichen, hätte ich wohl kaum jeden Tag diszipliniert zum Thema Ideen beleben geschrieben. Meinem ersten Buch bin ich damit einen großen Schritt näher gekommen. Und ich hoffe, dass Ihnen die Blogs geholfen haben, Ihre Ideen zu beleben.

Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail oder einen Kommentar darüber, wie Ihre Ideen Wirklichkeit werden und ich freue mich, wenn wir uns am 16. Mai 2013 bei der Ideen beleben Konferenz treffen.

Tag 21 – Business Inspiration

Menschen, die wirklichen Mehrwert schaffen

Was würde der Welt fehlen, wenn Sie mit Ihren Angeboten nicht mehr da wären?

Gestern habe ich über‘s Verkaufen geschrieben. Verkaufen wird immer dann schwierig, wenn nicht klar ist, welcher Mehrwert durch mein Angebot für meine Kunden entsteht. Deshalb gehe ich heute auf diesen Punkt nochmals genauer ein.

Was ist „Mehrwert“ genau?
Der „Mehrwert“ liegt normalerweise auf einer anderen Ebene als das Angebot an sich. Es geht also nicht um technische Details, Design oder tolle Funktionen.

„Mehrwert“ ist das Ergebnis, das mein Kunde erhält, wenn es mein Produkt oder meine Dienstleistung nutzt.“ (nach: Jill Konrath)
Ronald McDonald
Die Restaurants mit dem goldenen M bieten für Familien einen Mehrwert, der gar nicht so viel mit Essen zu tun hat, wie man meinen könnte. Dieser Mehrwert wird professionell kommuniziert:
Glückliche Kinder und damit eine Atempause für die Eltern.

Wenn Sie über „Mehrwert“ sprechen, dann sprechen Sie über Möglichkeiten. Damit starten Sie das Kopfkino bei Ihrem Gegenüber. Menschen lieben es, darüber nachzudenken, was möglich ist. Wenn diese Menschen anfangen darüber nachzudenken, was durch Ihr Angebot möglich wird, dann haben Sie gewonnen – und Ihre Kunden auch!

Wirklichen „Mehrwert“ schaffen Sie für Ihre Kunden, wenn …
… Ihr Angebot Ihrem Kunden hilft, seine wichtigsten Ziele zu erreichen.
… Ihr Angebot ein spezifisches Problem löst.
… Ihr Angebot sich von allen anderen Angeboten deutlich unterscheidet.

Kurz: Ihr Angebot muss etwas wert-volles TUN.

Also, was wird durch Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vergrößert, verkleinert, beschleunigt, erhöht, verbessert, maximiert usw.
Wie viele EURO, STUNDEN oder PROZENT gewinnt Ihr Kunde durch Ihr Angebot?

Strategisch Mehrwert schaffen.
Wirklicher Mehrwert ist kein Zufallsprodukt. Er entsteht, wenn Sie strategisch Probleme analysieren und dafür die besten Lösungen bereitstellen. Einen hervorragenden Leitfaden dafür bietet Das große 1×1 der Erfolgsstrategie: EKS® – Erfolg durch Spezialisierung. Die in diesem Buch beschriebene EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) unterstützt Sie dabei, mit Ihren eigenen Potentialen eine Lösung für das größte Problem einer bestimmten Zielgruppe zu schaffen.

Eine Reihe weiterer Tipps zum Entwickeln und Umsetzen eines unwiderstehlichen Angebots finden Sie hier.

Kontakte knüpfen.

Menschen, die Kontakte knüpfen

Unternehmer können sehr unterschiedlich sein.
Eine Gemeinsamkeit konnte ich bisher jedoch bei allen Unternehmern feststellen, mit denen ich mich unterhalten habe: Sie knüpfen Kontakte mit vielen Menschen.

Was „viele Menschen“ heißt, können Sie am besten erkennen, wenn Sie sich mit einem Unternehmer über ein Business-Thema unterhalten. Sie hören dann Sätze wie:
„Darüber musst Du unbedingt auch mit Herrn XY sprechen!“
„Hans könnte dazu auch einiges zu sagen haben!“
„Dieses Teil bekommst Du von Andrea!“
„Lass uns mal kurz Susanne anrufen – sie weiß vielleicht den passenden Raum dafür!“

Ich treffe mich gerne mit erfahrenen Unternehmern und Führungskräften zum Mittagessen. Dabei profitiere ich von Ihrer Erfahrung, kann meine aktuellen Fragen besprechen und darüber hinaus entstehen so manche wertvolle persönlichen Freundschaften. Mit diesen Treffen habe ich angefangen, weil ich lernen wollte. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich intuitiv gemacht habe, was die oben genannten Unternehmer auf ihre Art ebenfalls über Jahre praktizierten: Ich habe angefangen, ein Netzwerk von wertvollen Kontakten aufzubauen.

Apropos Netzwerk von wertvollen Kontakten: Sie können nur mit einer begrenzten Anzahl von Menschen Mittagessen. Sie können aber mit hunderten von Menschen gleichzeitig kommunizieren: Das Werkzeug dafür heißt Social Media.

Neben dem Verbreiten von Ideen auf spannende Art, können Sie auch gezielt Kontakte knüpfen. Die Business-Plattform XING bietet zum Beispiel eine Suchfunktion, mit der Sie ganz gezielt nach Menschen in einer gewissen Branche und Position suchen können. Wenn der Erstkontakt über Social Media mal hergestellt ist, dann haben Sie es anschließend viel leichter, eine Geschäftsbeziehung herzustellen.

ACHTUNG: Den letzten Schritt müssen Sie immer noch gehen! 1000 Kontakte in Social Media bringen Ihnen 0€ wenn Sie die Kontakte nicht vertiefen (z.B. am Telefon oder in der persönlichen Begegnung) und den Menschen auf der anderen Seite einen wirklichen Mehrwert bieten.

Fragen zum Weiterdenken:
Wen kennen Sie?
Wen wollen Sie gerne kennen lernen?
Was ist Ihr nächster Schritt, um diese Menschen kennen zu lernen?

Tipp:
Schreiben Sie die Antworten auf alle drei Fragen auf. Damit erhöhen Sie den Nutzen dieser Denkarbeit um ein Vielfaches.

Tag 8 – Business Inspiration: Was es bedeutet, anders zu denken.

Menschen, die anders Denken

Apple hat die Welt seit 1984 tatsächlich verändert. Aber was hat das mit dem „Think different“ auf sich? Was bedeutet es, anders zu denken?

Dass Unternehmer anders denken, ist mir erst kürzlich wieder so richtig bewusst geworden – auf einem Treffen von erfolgreichen Unternehmern. Diese Menschen können gar nicht mehr klein denken. Deshalb sehen Sie Möglichkeiten, an denen 99 Prozent von uns vorbei laufen, ohne abends einen Gedanken daran zu verlieren, gerade eine Millionenchance verpasst zu haben.

Wie können wir anders denken?
Unternehmerisches Denken bedeutet …
… anders zu sehen,
… anders zu sprechen und
… anders zu sein.

1. Sehen.
Herzlichen Glückwunsch – wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Wir sehen nämlich längst nicht alles, was um uns herum geschieht. Und wenn wir etwas sehen, heißt das noch lange nicht, dass unser Gehirn es richtig einzuordnen weiß. Wenn wir lesen, erweitern wir die Palette der Dinge, die unser Gehirn kennt und damit wieder-erkennt. Die Folge ist: Wir sehen mehr! … Chancen zum Beispiel.

Übrigens: Unsere Aufmerksamkeit verändert sich nicht nur durch lesen, sondern auch durch alle anderen Formen des Lernens (Erfahrungen, Workshops, Videos, usw.).

2. Sprechen.
Worte schaffen Wirklichkeit.
Manchmal fragen mich Leute: „Wie wird man eigentlich Unternehmer?“
Die Beste Antwort auf diese Frage ist leider nicht mir eingefallen, sondern Andy Goldstein, dem Executive Director des Entrepreneurship Centers an der LMU München:
Indem Sie es aussprechen…
dann kommt eine wichtige Ergänzung: … und Ihr Wort halten!

In dem Moment, in dem ich jemandem sage, dass ich eine Firma gründe, bin ich Unternehmer. Gleichzeitig fange ich an, komplett anders zu denken. Ich komme nicht daran vorbeil, mir Fragen zu stellen, die ich mir vorher nie gestellt habe: Wie bekomme ich das nötige Kapital? Wo finde ich die richtigen Mitarbeiter? Wer hat Interesse an meinem Angebot? … und wer kann es auch noch bezahlen?

All diese Fragen deuten zudem auf den nächsten Aspekt des unternehmerischen Denkens und Sprechens hin: Sie müssen das Denken anderer verändern. Das Denken Ihrer Kunden, das Denken Ihrer Partner, das Denken Ihrer Investoren.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie?
(Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Antworten auf diese Frage schreiben!)

3. Sein.
In seiner auf youtube veröffentlichten Vorlesung erklärt Andy Goldstein, dass wir als Unternehmer auch unser Denken über HABEN , TUN und SEIN verändern müssen.

Viele berufliche Positionen können wir auf dem klassischen Weg erreichen:
Wir streben danach einen Abschluss zu HABEN.
Dann TUN (also arbeiten) wir uns durch die Hierarchieebenen.
Schließlich SIND wir, was wir immer sein wollten.

Unternehmer werden wir genau anders herum:
Wir SIND Unternehmer, indem wir die dafür nötige Persönlichkeit entwickeln und irgendwann aussprechen, dass wir ein Unternehmen gründen.
Dann TUN wir alles – vom Netzwerkaufbau bis zur Entwicklung des Business-Models.
Irgendwann HABEN wir dann die Reputation, die Firma und alles, was uns nach außen hin als Unternehmer kenntlich macht.

Mit diesen Fragen können Sie Ihrem SEIN auf die Spur kommen:
Was ist Erfolg für mich?
Welchen Preis bin ich bereit, dafür zu bezahlen?

Glauben Sie mir, wenn Sie diese Fragen ehrlich und vollständig beantworten, werden Sie von diesem Tag an nicht mehr der oder die selbe sein.

Sind Sie bereit? (Bitte schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen!)

Tag 7 – Business Inspiration

Menschen, die den Mut haben, zu tun, was ihnen spaß macht

Dienst ist Dienst. Und Schnaps ist Schnaps.
Das ist besoffener Quatsch von gestern.

(Wolf Lotter)

Was tun Sie gerade?
Mit großer Wahrscheinlichkeit sitzen Sie in Ihrem Büro vor dem Computer und lesen diesen Blog. Vielleicht liegen Sie aber auch mit dem iPad im Liegestuhl auf dem Balkon oder auf Mallorca während Sie diese Zeilen lesen. Die Frage „Was tue ich gerade?“ ist ein Katalysator für persönliche Veränderung und beruflichen Erfolg. Heute lade ich Sie dazu ein, sich noch eine zweite Frage zu stellen: „Macht mir das, was ich gerade tue, Spaß?“ Ich hoffe, Sie haben Spaß dabei, diesen Blog zu lesen!
Als Unternehmer sollte Ihnen mindestens das meiste, was Sie tun, Spaß machen.

Aber: Das Leben ist kein Vergnügungspark! Als Unternehmer muss ich doch auch Dinge tun, die keinen Spaß machen! …
… welche Einwände fallen Ihnen noch ein?

Mal ehrlich: Wir gründen doch genau deshalb Unternehmen, weil wir unserer Leidenschaft folgen wollen. Erzählen Sie mir jetzt nicht, dass es Ihnen keinen Spaß macht, Ihre Leidenschaft zu leben. Daran kann es also nicht liegen.

Leidenschaft alleine macht Spaß – zwei Wochen lang. Dann müssen zwei weitere Faktoren dazu kommen: Geld und Kompetenz.

Oft passiert bei Unternehmensgründungen folgendes:
Ein Gründer startet voller Leidenschaft und tut effektiv was er am besten kann (z.B. Kuchen backen und neue Rezepte entwickeln). Er merkt jedoch schnell, dass zum Geldverdienen auch noch andere Dinge getan werden müssen (z.B. verkaufen, planen, organisieren, Mitarbeiter einstellen und führen, …). Alle diese Dinge liegen nicht im Bereich seiner Kompetenz, aber er tut sie, weil sie getan werden müssen. Schon nach kurzer Zeit tut er sogar nur noch diese Dinge. Im Büro gibt es nämlich immer was zu tun.

Das macht SpaßDas verzwickte ist, dass die drei Kreise sich gegenseitig beeinflussen. Das ist prima solange alles gut läuft. Weil unser Gründer sich jedoch keine Zeit mehr hat, seine größten Kompetenzen auszuleben, werden alle Kreise kleiner: Seine Leidenschaft geht zurück und oft funktioniert es mit dem Geld dann auch bald nicht mehr so richtig.

Der Knackpunkt ist in der Regel nicht die Leidenschaft und nicht das Geld. Der entscheidende Kreis ist die Kompetenz. Manche Kompetenzen können Sie selbst erwerben. Wenn diese Ihren Talenten entsprechen, werden Sie irgendwann sogar Spaß daran haben. Andere Kompetenzen sollten Sie jedoch von Anfang an einkaufen – sei es durch externe Dienstleister wie Berater, Coaches und Steuerberater oder durch Angestellte im eigenen Unternehmen. Dieser Schritt kostet besonders in der Gründungsphase großen Mut, weil der Geldkreis meistens noch nicht so groß ist. Bedenken Sie jedoch: Wenn Sie als Unternehmer Ihre maximale Leistung bringen können, dann bringen Sie auch finanziell einen größeren Nutzen für‘s Unternehmen als wenn Sie außerhalb Ihrer Kompetenz arbeiten.

Also, wenn Sie den Mut hatten, ein eigenes Unternehmen zu gründen, dann bringen Sie bitte auch den Mut auf, zu tun, was Ihnen Spaß macht!

Wertvolle Tipps zum Entwickeln eines erfolgreichen Unternehmens finden Sie hier.

Tag 6 – Business Inspiration

Menschen, die neue Kombinationen finden

Verzettle dich nicht!OK, verzetteln ist keine gute Idee! Schon gar nicht für Unternehmer. Deshalb bekommen wir oft zu hören: „Konzentriere Dich auf eine Sache!“ , „Fokus ist der Schlüssel zum Erfolg.“ usw.
Alles richtig!
Ich will aber nicht wissen, wie viele hervorragende Business-Ideen mit diesen Argumenten schon kaputt gemacht wurden.

ACHTUNG: „Einzigartige Angebots-Kombinationen“ und „Verzetteln“ sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Die EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) – eine der besten Strategie Methoden – lehrt uns, dass wir uns konzentrieren müssen. Worauf? … auf das größte Problem unserer Kunden! Um dieses Problem zu lösen, sind wir herausgefordert, alle Stärken ins Feld zu führen, die wir haben. Es ist doch gerade die einzigartige Kombination von Stärken und damit von möglichen Leistungsangeboten, die ein Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet und damit erfolgreich macht.


Legal Grind Coffee & CounselEin verhandlungssicheres Beispiel:

Diese außergewöhnliche Speisekarte ist im Café Legal Grind in Santa Monica zu finden. Hier bekommen Sie nicht nur guten Kaffee, sondern auch gleich die passende Rechtsberatung dazu.


Tchibo

Ein bekanntes Beispiel:

Der Kaffeeröster Tchibo sorgt längst nicht mehr ausschließlich für den Inhalt der Kaffeetassen. Mit interessanten Angeboten sorgt er für alles rund um den Frühstückstisch – einschließlich der Kleider, die wir tragen, während wir unseren Kaffee trinken.

 


Sante de SantisEin humorvolles Beispiel:

Der Sternekoch Sante de Santis beschränkt sich zum Glück nicht auf eine seiner Stärken. Sein Essen serviert er üblicherweise garniert mit einer deftigen Prise Humor. Damit schenkt er seinen Kunden die Gelegenheit, herzhaft zu lachen und nährt damit neben dem Bauch auch das Herz.


Welche Stärkenkombination befähigt Sie dazu, ein einzigartiges Angebot zu schaffen und anderen Menschen bestmöglich zu dienen?