Warum “Plan B“ keine Notlösung ist, sondern das nächsthöhere Level von „Plan A“.

Warum “Plan B“ keine Notlösung ist, sondern das nächsthöhere Level von „Plan A"

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[Tweet “Niemand möchte ein Plan B Leben führen – doch wir alle tun es!”]

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Üblicherweise denken wir über „Plan B” erst nach, wenn wir mit unserem „Plan A“ gescheitert sind.

Ich, Armin Ruser, möchte dieses Paradigma grundlegend in Frage stellen und finde: Plan B ist die natürliche Weiterentwicklung von Plan A. Denn es scheint in der Natur der Sache zu liegen, dass kaum ein Plan aufgeht. Woran liegt das? Pläne sind Ideenskizzen davon, wie etwas werden könnte. Ein Plan bildet unseren Horizont, unsere Wahrnehmung und unser Wissen zu einem Zeitpunkt Null ab. Indem wir planen, zeichnen wir in gewisser Weise geistig eine Landkarte des „Geländes“, das wir betreten möchten. Doch mit jedem neuen Schritt und jedem neuen Tag machen wir neue Erfahrungen und erweitern unseren Wissensstand. Auch werden wir auf unserem Weg von Faktoren beeinflusst, die wir zum Zeitpunkt des ursprünglichen Plans noch gar nicht kennen konnten. Früher oder später kommen wir also sicher an einen Punkt, an dem wir umdenken müssen, an dem wir einen Plan B schmieden müssen. Wenn wir uns schon im Plan A eine Flexibilität und Offenheit für Plan B wahren, ist Plan B keine Notlösung, sondern eine notwendige und positive Weiterentwicklung von Plan A.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”32px”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Die Vision

Wenn wir nun davon ausgehen, dass Pläne variabel sind und sein müssen, können wir Pläne nicht mehr als Maßstab für uns als Person oder unseren aktuellen Stand heranziehen. Anderenfalls hieße das: wenn unser Plan nicht funktioniert, sind wir gescheitert. Das ist leider eine sehr verbreitete Einstellung in unserer Gesellschaft. Sie führt u.a. auch dazu, dass viele Menschen sich nicht trauen, Neues anzufangen. Sie haben Angst davor, dass Ihr Richtungswechsel als Scheitern angesehen wird. Also brauchen wir eine höhere Komponente, an der wir uns und unsere Pläne messen und ausrichten können – wir brauchen eine Vision. Eine Vision lässt uns, wie so viele langfristig sehr erfolgreiche Unternehmer, einmal mehr aufstehen als hinfallen. Eine Vision kann man nicht nicht erreichen – man kann sie nur noch nicht erreicht haben. Eine Vision lässt uns ein leidenschaftliches Leben führen und begeistert andere Menschen, uns auf dem Weg dorthin zu unterstützen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”32px”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Das Warum

Eine Vision beantwortet die Frage nach unserem Warum: dem Sinn unseres Tuns. Erfolgreiche Unternehmer haben in der Regel ein starkes Warum, dass weit über bloßes Geldverdienen hinausgeht: Sie wollen die Welt zu einem besseren Ort machen. Wenn Menschen ein Problem in ihrem direkten Umfeld oder allgemein auf dieser Welt aktiv gestaltend anpacken und für dessen Lösung die volle Verantwortung übernehmen, dann handeln sie im besten Sinne „unternehmerisch“. Unternehmer sind somit Menschen, die ihre eigenen Möglichkeiten und die ihrer Mitarbeiter zur (besseren) Lösung eines Problems einsetzen.

Wenn Menschen ihr Warum gefunden haben, gibt ihnen das häufig den Mut, neue Unternehmen zu gründen oder als Angestellter die Probleme im aktuellen Job anzusprechen und zu lösen.  Wenn wir wissen, was wir mit unserem Leben bewirken wollen, dann zählen wir keine Arbeitsstunden mehr und werden auch nicht ständig von der Sorge bestimmt, ob in finanzieller Sicht genug für uns herausspringt. Wir geben den Rest unseres Lebens das Beste unseres Lebens. Wer diesen Urantrieb gesucht und für sich definiert hat, wird zwar immer noch  Hindernisse auf seinem Weg antreffen, aber auch immer wieder Wege finden, diese Hindernisse zu überwinden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”32px”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Der Veränderungsprozess

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Von Natur aus ziehen wir es vor, einmal eingeschlagene Wege möglichst lange beizubehalten. Das macht die Umsetzung eines Plan Bs nicht gerade einfacher. Die höchste Motivation für Veränderung haben wir zu Beginn eines Veränderungsprozesses. Doch dann tauchen die ersten Widerstände auf, die jedoch meist mit guten Argumenten und viel Leidenschaft überwunden werden. Erst in der nächsten Phase wird es wirklich schwierig. Hier scheitern die meisten Veränderungen; denn die Anfangsmotivation schwindet allmählich und der ursprüngliche Grund für die Veränderung steht einem nicht mehr so klar vor Augen. Das größte Problem ist jedoch, dass das Neue noch nicht oder zumindest noch nicht reibungslos funktioniert. Kurz vor dem Ende ist also jeder Veränderungsprozess in größter Gefahr. Wenn Sie jetzt umdrehen, dann haben Sie wahrscheinlich schon 80–90% der Arbeit geleistet, aber noch zu 0% davon profitiert. Um die letzten 20% eines Veränderungsprozesses durchzustehen, brauchen wir deshalb a) eine klare und begeisternde Vision und b) (mindestens) einen Plan, wie wir diese Vision umsetzen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_empty_space height=”32px”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]

Plan C bis Z

Natürlich gilt für Plan B dasselbe wie für Plan A: Auch Plan B ist kein Erfolgs-Garant. Es kann gut sein, dass wir mitten im Plan B merken, dass wir unseren Plan wieder anpassen müssen – ein Plan C muss her. Das liegt aber wie gesagt in der Natur der Sache. Und das Alphabet hat dann immer noch 23 weitere Buchstaben…

Viele weitere Ideen und praktische Unternehmer-Tipps finden Sie in meinem Buch “Plan B – Höchste Zeit für Veränderung“.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Online mit Liebe zum Produkt – und zum Detail

Online Shops

Jedes Jahr macht das Kölner Institut für Handelsforschung (ECC) eine Studie zu den besten Onlineshops. Wer jetzt automatisch denkt: „Da ist sicher sowieso Amazon ganz vorne.“, hat sich getäuscht. Amazon gehört noch zu den Top Ten, liegt aber nur noch auf Platz drei. Vor ihnen liegt zum Beispiel ein Familienunternehmen aus Treppendorf, das Musikhaus Thomann.

Ein Laden mit Geschichte

In dem Artikel „Der Ton macht die Musik“ in der Zeitschrift Brandeins berichtet der Autor, dass das Musikhaus Thomann von Hans Thomann geführt wird, dessen Vater 1954 seine erste Trompete im elterlichen Wohnhaus verkauft hat. Davor war er Wandermusiker im Zirkus. Dann wandelte die Scheune in einen Ausstellungsraum für Lichtanlagen und Musikinstrumente um. 1990 übernahm der Junior den Betrieb mit 15 Mitarbeitern, und folgte mit Herz dem Konzept des Vaters: Geschäft erweitern nur dann, wenn Geld da ist, keine Schulden machen, und jedes Produkt erst kennenlernen und prüfen, ehe es zum Kunden geht.

Internetpräsenz mit Qualität

Die Studie des ECC bewertet Onlineauftritte nach 67 Kategorien, und stellt fest, dass Amazon nicht schlechter geworden ist. Aber andere Unternehmen haben einfach aufgeholt. Thomann hat zum Beispiel für jedes Produkt hochqualitative Foto- und Videoaufnahmen, nicht vom Hersteller, sondern von Fotografen, die Thomann dafür angestellt hat. Gemeinsam mit seinem Onlineberater Sven Schoderböck geht Thomann an seinen Onlineauftritt so gründlich und liebevoll, wie an seine Produkte: „Es sei anfangs schwierig gewesen, allen Mitarbeitern klarzumachen, dass online andere Regeln gelten. Dass beispielsweise zu jedem Produkt gute Fotos und eine aussagekräftige Beschreibung gehören. „Jeder weiß doch, wie ein Keyboardständer aussieht“, war ein Satz, der damals oft kam. Oder: „Wenn sie eine Frage haben, dann sollen die Leute halt anrufen.““

Inzwischen macht Thomann 92% seiner 600 Millionen Umsatz über seinen Webshop, und hat bereits mehrere Auszeichnungen für diesen geholt. Jedes seiner 80000 Produkte wird innerhalb von einer halben Stunde versandt, wenn es online „grün“, also im Lager ist, und Bewertungen kann nur abgeben, wer nachweislich das Produkt gekauft hat.

Auch die Macher der neutralen Studie wissen, dass es Online nicht mehr um Showbusiness geht, sondern darum, sich qualitativ zu präsentieren: „Der Käufer von heute will Produktvideos und Ratgeber, sucht nach Inspiration und Erlebnissen.“ sagt Svenja Lambertz von ECC.

Respekt für den Kunden

Bei Hans Thomann fängt Respekt vor dem Kunden mit Respekt für seine Mitarbeiter an. Er kennt jeden seiner 1100 Angestellten, fragt nach Urlaub oder Sporterfolgen, und hat ihnen auch zahlreiche Bandproberäume gebaut. Die meisten Mitarbeiter sind selber Musiker und im Mitarbeiterumkreis gibt es ca. 100 Bands.

Thomann importiert viele Instrumente und Equipment aus China, aber er gibt nie direkt an den Kunden weiter, ohne das Produkt vorher prüfen zu lassen. „Wenn eine einzige Klappe bei einer Klarinette nicht perfekt schließt, spielt das ganze Instrument nicht. Deshalb wird das von uns geprüft.“ Es gibt eine dreijährige Garantie und problemloses Geld-zurück-Gebot.

Bei wichtigen Elementen nachgezogen

Ein Detail haben sie erst später eingeführt: die mobile Nutzung der Website. Hier wurde dann auch für die App und die Optimierung für Mobilnutzung ein externer Dienstleister hinzugezogen, um das richtig zu machen. Das ist zwar nicht typisch für Thomann, der sonst sogar die Köche für die Kantine selber einstellt, um nicht auf externe Dienstleister angewiesen zu sein, aber in dem Fall durfte es eine Ausnahme sein. „Manche Sachen machen wir vielleicht ein wenig später“, ergänzt Schoderböck, „dafür machen wir sie richtig.“

 

Wieviel Liebe zum Detail steckt in ihrer Webseite?

Ist Ihr Internetauftritt optimal auch für mobile Nutzung?

Chefsache oder kopflose Organisationen?

Chefsache

Es gab eine Zeit, in der die Rolle des „Chefs“ klar definiert war. Aber diese Zeit scheint in immer mehr Unternehmen vorbei zu sein. Die Führungsrolle im modernen Unternehmertum kämpft um ihre Legitimation.

Die breiten Schultern des Chefs müssen auch in deutschen Unternehmen schon längst nicht mehr alles tragen. Diese Entwicklung klingt zwar für Führungskräfte im ersten Moment erleichternd, führt aber in der Realität der Volkswirtschaft zu einer spannenden Findungskrise in der Chefetage.

 

Läuft der Körper ohne Kopf?

Chefetage, gibt es das denn überhaupt noch, oder ist es nur noch ein Synonym für die Managementliga? Ein Handelsunternehmen in der Zeit unserer Großeltern und Eltern hatte noch die Lager- und Fabrikräume im Keller- und Erdgeschoss, darüber die Logistik und Verwaltung, und ganz oben war die Chefetage. Damit war klar vorgegeben, wer das Sagen hat, Entscheidungen wurden kommuniziert und nicht diskutiert, und der Mitarbeiter hat nicht „mit“-gearbeitet, sondern seine Arbeit gehorsam ausgeführt.

Vollautomatisierte Strukturen und eine immer deutlichere Standardnivellierung zwischen Mitarbeiter und Chef fordern Führungskräfte in 2015 deutlich heraus, ihre Führungsqualitäten, ja fast schon ihre Notwendigkeit durch kompetente Unterscheidungen gegenüber dem verwaltenden Management und den umsetzenden Mitarbeiter zu beweisen.

 

Was macht den Chef zum Chef?

Wolf Lotter beschreibt in seinem Artikel „Wie funktioniert gute Führung – Die Chefsache“  sehr prägnant, dass mit dem Verschwinden der optischen Statussymbole zwischen Chef und Mitarbeiter für viele auch die Bedeutung der Führungskräfte verloren gegangen zu sein scheint. Er führt das zurück auf ein Missverständnis, nämlich die Gleichsetzung von Hierarchie und Führung. In diesem (Miss-)Verständnis werden quasi versehentlich Hierarchie relativiert und Führung neu definiert: „Heute ist Führung zu einem Auftrag geworden, einem Job, der zu erledigen ist. Leader mögen weiterhin eine besondere Rolle haben, aber die Allmacht, die sie früher besaßen, hat sich verflüchtigt. Der Chef ist zum Primus inter Pares geworden, zum Ersten unter Gleichen, die ihm den Auftrag geben, aus ihrer Arbeit und ihren Fähigkeiten das Beste zu machen.“

Eine Führungskraft kann aber nur das Beste aus seinen Mitarbeiter und seinem Unternehmen machen, wenn er auch bereit ist, mutige und kompetente Entscheidungen zu treffen. Oder, um nochmal Lotter zu zitieren: „Führen heißt entscheiden, nicht verwalten. Kurz: Man braucht Leute, die auch mal was probieren und riskieren.“

 

Warum sind Sie relevant für Ihr Unternehmen?

Irgendwo zwischen Compliance und viel Bürokram in der obersten Etage muss darum zuerst definiert werden, was der Unterschied zwischen Management und Führung ist. Beide sind elementar wichtig für ein erfolgreiches Unternehmen. Lotter bringt es mit Verweis auf den amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Warren Bennis auf den Punkt, dass „der Manager den Status quo akzeptiere und ihn festige, wohingegen der Anführer genau diesen Zustand immer wieder herausfordern müsse“.

Damit erklärt sich auch die Relevanz eines Anführers. Fast schon jeden Monat gelten neue Trends, werden neue Marketingstrategien erforderlich und ändern sich Nachfrage und Marktprioritäten. Die Gratwanderung zwischen den bleibenden Grundwerten Ihres Unternehmens und der höchstmöglichen Flexibilität Ihrer Idee an das Hier und Jetzt brauchen einen Anführer mit Mut und guten Fragen.

 

Zuckerbrot statt Peitsche?

Eine zeitgeschichtliche Antwort auf die Findungskrise in der Chefetage kommt aus der Feder von Reinhard Sprenger, einem vielstudiertem Autor und Lehrbeauftragten an vier Universitäten. Für Sprenger sind die wichtigsten Führungselemente Vertrauen, Beziehung und Transparenz: „Wenn man ein Menschenbild hat, in dem der Mitarbeiter ein Erwachsener ist, ein freier Mensch, dann kann man damit umgehen. Die Leitlinie für richtiges Führen ist einfach: Finde die Richtigen, vertrau ihnen, fordere sie heraus, rede oft mit ihnen, bezahle sie fair und mach dann das Wichtigste von allem: Geh aus dem Weg. Denn die einzige legitime Form von Mitarbeiterführung ist die Selbstführung.“

Abschließend sei gesagt, dass die hier beschriebene Selbstführung die Notwendigkeit für einen anführenden Chef in der Realität nicht ausschließt. Im Gegenteil, in dem Satz „Geh aus dem Weg“ liegt die Implikation, dass sich der Mitarbeiter vorwärts bewegt, in die Richtung, die der Chef ihm weist.

Welche Rolle erfüllen Sie in Ihrem Unternehmen? Sind Sie Manager oder sind Sie Anführer?

Lesen Sie hier mehr zu zeitlosen Führungsprinzipien, die Ihren Führungsstil optimieren können.

Ein beeindruckender Plan B: Der Eiffelturm

Eigentlich hatte Gustave Eiffel einen ganz anderen Plan für sein Leben. Er wollte Chemie-Ingenieur werden. Aber seine Bereitschaft Plan A aufzugeben führte schließlich zu einem der bekanntesten Bauwerke der Welt.

Vermutlich war das für Gustave Eiffel sehr frustrierend. Da beendet er erfolgreich sein Studium an der Ecole Centrale des Arts et Manufactures, und hat längst seinen Eintritt in die Firma des Onkels geplant. Aber dieser Arbeitsbeginn findet nie statt, und aus verschiedenen Gründen beginnt er notgedrungen in einer Sprengstofffabrik. Schließlich sogar in einer Eisenbahngesellschaft.

Dort konnte er seine Chemiekenntnisse sicherlich nicht gebrauchen. Dennoch fiel er dem Stahlbau-Ingenieur Charles Nepveu auf, weil er Durchhaltevermögen, Menschenkenntnis und das Talent besaß, mit scharfem Auge die passenden Fachleute für seine Projekte zu gewinnen. Fällt Ihnen etwas auf? Keine dieser Stärken hat etwas mit chemischen Formeln oder Eiffels ursprünglichen Berufswunsch zu tun, es sind Persönlichkeitsfaktoren, die zum Erfolg führen, egal in welcher Sparte.

Der Rest ist Geschichte, und steht seit 1889 in Paris. Allerdings gäbe es weder den Eiffelturm, noch den tragfähigen Unterbau der New Yorker Freiheitsstatue, beide aus der Firma Eiffel, wenn nicht sein Team ihn unterstützt hätte. So hat der Ingenieur Maurice Koechlin die Konstruktionsidee und die statischen Entwürfe erarbeitet, und der Architekt Charles Léon Stephen Sauvestre hat diese Entwürfe verschönert und überarbeitet.

Der Erfolg von Eiffel wurzelt in seiner Bereitschaft und seinem Mut zur Veränderung seiner Pläne. Er hat trotz widriger Umstände weitergemacht, hat sich ein starkes Team gesucht und sein Name wird nicht vergessen werden.

Sind Ihre Pläne noch up to date?

Welche Persönlichkeitsstärken haben Sie?

Vielen Dank an Google für die Inspiration zu diesem Text und für das Bild.

Oben ist besser – ein Tag voller Inspiration und wertvoller Kontakte.

Konferenz

Sie haben eine gute Idee. Eigentlich haben Sie sogar eine sehr gute Idee. Aber trotzdem scheint der Weg zum Erfolg nur sehr langsam und holprig zu sein? Dann ist es an der Zeit, eine gründliche Bestandsaufnahme der Faktoren zu machen, die die Effizienz Ihres Unternehmens ausmachen. Angefangen bei der großen Frage:

WARUM?

Warum ist meine Idee etwas ganz besonderes?

Warum verbessert meine Idee das Leben der Menschen?

Ihre persönlichen Antworten auf diese und weitere Fragen können Ihren Stand in Ihrer Branche grundlegend verändern, oder sogar Perspektiven eröffnen, die weit über Ihre Branche hinausreichen. Dazu gehören Inspiration, Mut und Veränderung. Das schreibt sich leicht, wenn man so am Computer sitzt und es tippt. Aber wie setze ich das in der Realität um? Wie kann ich aus meinem Büro, aus meinem Unternehmen etwas Besonderes machen, das dem entspricht, wofür mein Herz gebrannt hat, als ich die Idee das erste Mal hatte?

Genau darum geht es auf der eintägigen Konferenz „Oben ist besser“ für Führungskräfte, Unternehmer und Macher am Samstag, den 25. April in Frankfurt am Main.

Welche Strategien haben erfolgreiche Unternehmer eingesetzt?

Wie verbessere ich meine Lebensqualität in Beruf und Privatleben?

Welche Faktoren machen den Unterschied, der mich zu mehr Erfolg führt?

Wichtiger als alle äußeren Marktfaktoren ist ein Faktor, den wir zu einem großen Teil selbst bestimmen können: unser eigener Kopf. Vieles wird möglich, wenn Sie Sich erlauben eine viel größere Vision zu haben, und gleichzeitig gründlich im Detail hinterfragen auf welchen Werten und Prinzipien Ihre Vision gegründet ist.

Nutzen Sie die Chance, sich bei „Oben ist besser“ zu vielen zentralen Themen der Unternehmensführung inspirieren zu lassen. Ich freue mich, dass ich Ihnen ermöglichen kann, die Veranstaltung mit einem folgendem Aktivierungs-Code 20% vergünstigt zu besuchen: AR5102-02

Melden Sie sich am Besten gleich auf http://obenistbesser.de an.

12 Bücher, die jeder Unternehmer gelesen haben sollte.

Buchreihe
  1. Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer. Alexander Osterwalder.
  2. Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können. Malcolm Gladwell
  3. Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg. Stephen R. Covey.
  4. Das Hirtenprinzip: Sieben Erfolgsrezepte guter Menschenführung. Kevin Leman.
  5. Auf der Serviette erklärt: Mit ein paar Strichen schnell überzeugen statt, lange präsentieren. Dan Roam.
  6. Steve Jobs: Die autorisierte Biographie des Apple Gründers. Walter Isaacson
  7. Der Weg zu den Besten: Die sieben Management-Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg. Jim Collins.
  8. Die Bibel. Zahlreiche Autoren und ihr Schöpfer.
  9. Neu präsentieren: Begeistern und überzeugen mit den Erfolgsmethoden der Werbung. Gerriet Danz.
  10. Jenseits vom Mittelmaß: Unternehmenserfolg im Verdrängungswettbewerb. Hermann Scherer
  11. Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben. Timothy Ferriss
  12. Tod durch Meeting: Eine Leadership-Fabel zur Verbesserung Ihrer Besprechungskultur. Patrick M. Lencioni.

 

Nachgedacht am Tag der Arbeit

Office Party

Für viele, vor allem junge Menschen war gestern ein wirklicher Feiertag, den man mit einem Tanz in den Mai begrüßt und dann zum lange Ausschlafen nutzt. Viele andere machen sich traditionell am 1. Mai auf zum Wandern in der Natur. Aber für wieder andere ist der 1. Mai kein Feiertag, sondern der Tag im Jahr, an dem die Arbeit im Zentrum steht und an dem die Aufmerksamkeit auf ungerechte, nicht zeitgemäße Arbeitsbedingungen gerichtet wird. Ähnliche Bilder von Demonstrationen erreichten uns aus Berlin, Hamburg, Bremen, vielen Ländern Europas, Teilen Südamerikas und auch Asiens.

Auch wenn es nicht jeden auf die Straße zur Demo zieht und der 8-Stunden-Tag für uns schon lange Zeit selbstverständlich ist, so bietet der Tag doch Anlass, sich selbst einige Gedanken zur eigenen Arbeit ehrlich zu stellen.

Arbeite ich in einem Umfeld, das mir gefällt und meinem Wesen entspricht?

Ist es der Job, in dem im gut bin und den ich jeden Tag mit Leidenschaft verfolgen kann?

Welche Möglichkeiten habe ich, mein Arbeitsumfeld mitzugestalten?

Als Unternehmer sind wir herausgefordert, für uns und unsere Mitarbeiter ein menschenwürdiges Arbeiten zu ermöglichen.

Wenn Sie gute Ideen und Best Practice Beispiele dazu haben, freuen wir uns über einen Kommentar von Ihnen.

Gute Ideen setzen sich durch.

Sotschi

Dieser Tage sind die Medien gefüllt mit den deutschen Medaillensiegen in Sotschi und wie viele verfolge ich die Olympischen Winterspiele ein wenig nebenher, wenig leidenschaftlich, aber doch mit einer stillen Bewunderung für die Leistung so mancher Athleten.

Eine schlichtweg faszinierende Geschichte finde ich noch immer die Entwicklung – oder eher die Revolutionierung des Skispringens in den 80er Jahren.

Über Jahrzehnte hinweg wurde im Skispringen der Parallel- oder Fischstil als ausschließlicher Stil praktiziert, d.h. die Springer hielten ihre Füße und das Paar Ski strikt parallel. Bis der bis dahin eher unbekannte Schwede Jan Boklöv 1986 erstmals begann, seine Ski in der Luft als „V“ zu positionieren und die damals üblichen 70 Meter um 20 Meter überbot.

Boklöv wurde zunächst nicht ernst genommen. Man sah seinen Stilbruch als Ärgernis an und in mehreren darauffolgenden Wettkämpfen wurden ihm aufgrund mangelnder Ästhetik stets mehr Punkte abgezogen, als er durch die hinzugewonnenen Meter wettmachen konnte.

Boklöv hielt jedoch fest an seiner Idee vom Skispringen – trotzte dem Gegenwind von höchster Stelle, des Präsidenten des Sprungkomitees des Internationalen Skiverbands und konzentrierte sich auf die Verfeinerung seines eigenen Stils.

Bereits 1990, 4 Jahre nach Boklövs erstem Sprung, hatten sämtliche Springspringer auf die neue Technik umgestellt, die physikalisch nahe lag und nicht mehr zu schlagen war. Schließlich wurde der V-Stil ab 1992 offiziell anerkannt.

Bemerkenswert finde ich den Mut Boklövs, sich gegen die seit Jahrzehnten vorherrschenden Regeln zu stellen. Er hielt fest an seiner Idee, von der er selbst überzeugt war.

Manche Ideen sehen anfangs absurd aus, aber wenn sie richtig gut sind, setzen sie sich durch!