Paradigmen: Filter durch die wir die Welt sehen.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass andere ein ganz falsches Bild von mir haben.

Gleichzeitig kenne ich das auch von mir selbst. Personen, die ich nicht besonders mochte, entpuppten sich plötzlich als beeindruckende Persönlichkeiten, nachdem ich sie besser kennengelernt hatte.

Nein, es waren nicht die Personen, die sich plötzlich verändert haben. Was sich verändert hat, war mein Blick auf sie. Man könnte auch sagen: Der Filter hat sich verändert, mit dem ich sie gesehen habe.

Wir alle gehen mit diesen Filtern durch die Welt. Bei Verliebten ist der Filter rosarot, bei unerfahrenen Berufsanfängern ist er grün und wenn wir zornig sind, sehen wir besonders wenig – dann sehen wir nämlich schwarz.

Diese Filter, auch Paradigmen genannt, bestimmen, wie wir die Welt sehen, verstehen und interpretieren.

Das Krasse daran ist, dass wir die Filter anderer nur sehr wenig beeinflussen können. Paradigmen entwickeln und festigen sich nämlich permanent. Viele Menschen haben schon 20, 30 oder 60 Jahre Paradigmen-Entwicklung hinter sich. Jeder Tag ist jedoch auch eine Chance, seine eigenen Paradigmen zu hinterfragen und damit aktiv weiter zu entwickeln. Oder manchmal haben wir AHA!Erlebnisse, die unser ganzes Denken und unseren Blick auf ein Thema auf einmal auf den Kopf stellen.

Warum haben wir überhaupt Paradigmen?
Paradigmen sind wie Landkarten. Sie heben Dinge hervor, die (aus Erfahrung) besonders wichtig dafür sind, dort anzukommen wo wir hinwollen. Im übertragenen Sinn helfen sie uns, unsere Ziele zu erreichen. Wenn wir alles in gleichem Maß wahrnehmen würden, hätte unser Gehirn keine Chance, die ganzen Informationen zu verarbeiten und wir würden wie gelähmt feststecken.

Doch sind Paradigmen wie Landkarten nie die Wirklichkeit selbst, sondern nur eine Vereinfachungen der Wirklichkeit. Aber sie helfen uns in der Wirklichkeit voran zu kommen.

Von Zeit zu Zeit ist es gut, wenn wir unsere Filter, durch die wir die Welt sehen, hinterfragen. Dafür gibt es psychologische Werkzeuge wie Persönlichkeitstest. Die einfachste Variante, die uns sogar meist kostenlos zur Verfügung steht, ist, anderen Menschen zuzuhören. Andere Menschen haben nämlich andere Erfahrungen gemacht als wir. Deshalb sehen sie die Welt mit anderen Augen und können uns Dinge zeigen, die unser Filter schon lange ausblenden.

Für alle, deren Filter häufig sagt „das geht doch eh nicht!“, kann das folgende Video ein guter Anfang zur Filterüberprüfung sein:

WAHL 2017: Sorgen, Ängste und Möglichkeiten | CreativeChange #2

Wir können dankbar dafür sein, in einem Land mit freien Wahlen zu leben. Nach der Bundestagswahl 2017 überwiegt in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch nicht die Dankbarkeit, sondern Sorgen, Ängste und manchmal auch Zorn.

Link zum Video: https://youtu.be/FwgP5f35a-w

Im heutigen CREATIVE CHANGE Video möchte ich auf die Dynamiken von Entscheidungsmöglichkeiten und auf unsere Chancen hinweisen. Diese Chancen stehen uns heute noch genauso offen wie letzte Woche. Ich möchte mir die Möglichkeiten des kreativen Gestaltens und des Entscheidens genauso wenig nehmen lassen wie die Dankbarkeit.

„Denken Sie, das ist ein seriöses Geschäft?“

seriöses Geschäft

Kurz nach dem Check-in kam ich im Hotel mit einem jungen Mann in den Zwanzigern ins Gespräch. Vermutlich noch am Anfang seiner beruflichen Laufbahn, erzählte er mir von einem Geschäftsangebot, das er kurz zuvor erhalten hatte: Network-Marketing. Mit seinem Beruf hatte es nichts zu tun, wirkte jedoch finanziell attraktiv. „Denken Sie, das ist ein seriöses Geschäft?“, wollte er von mir wissen.

Erwartungsvoll schaute er mich an. Was sollte ich ihm sagen? Natürlich könnte ich ihn darauf hinweisen, die Legalität des Ganzen gründlich zu prüfen. Sozusagen der Minimalcheck in Sachen Seriosität. Aber – wäre ihm damit wirklich geholfen?

 

Ich entschloss mich, das Gespräch auf eine andere Ebene zu heben und ihm einige Gegenfragen zu stellen.

„Brennt Ihr Herz für dieses Thema?“

„Spüren Sie Leidenschaft für dieses Produkt?“

„Macht Sie diese Arbeit zu dem Menschen, der Sie gerne sein wollen?“

„Mit wem würden Sie zusammenarbeiten? Sind das Menschen, von denen Sie sich prägen lassen wollen?“

„Könnte es sein, dass Sie im Rahmen dieser Tätigkeit Ihre Beziehungen ökonomisieren, ‚verkaufen‘ und aufs Spiel setzen? Ist es das wert?“

 

Viele Menschen scheinen Jahre ihres Lebens mit legalen Geschäften zu verbringen und doch spätestens mit 50 an einem Punkt zu sein, der ihnen nicht behagt.

Wie kommt das? Vielleicht haben sie zu Beginn und während ihres Berufslebens nicht überlegt, wo ihre Entscheidungen sie hinführen werden. Wenn z.B. Geld das einzige Kriterium einer Entscheidung ist, dann ist Geld auch – im Bestfall – das einzige, was wir bekommen. Und das, was eigentlich ein simples Mittel zum Zweck sein sollte (nämlich einfacher Güter und Dienstleistungen zu tauschen) wird zum Chef über das Leben. Menschen besser macht es nicht.

 

Wenn ich darüber nachdenke, was uns zu denjenigen Menschen gemacht hat, die wir heute sind, fallen mir mehrere Einflussfaktoren ein:

  • Unsere (Aus-)Bildung/ unser „Input: Mit was wir uns intensiv (gedanklich) befassen, spurt uns in eine gewisse Richtung ein.
  • Unsere Mitmenschen: Wir werden zum „Durchschnitt“ derjenigen (5) Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.
  • Unsere Arbeit: Automatisierte Handlungsmuster, tiefe Gewohnheiten entstehen durch wiederholte Tätigkeiten oder anders gesagt: Wir lernen, was wir wiederholt tun – die Frage ist, ob es auch das ist, was wir wirklich lernen wollen.

 

Wenn ich das, was ich hier eben geschrieben habe, lese, fordert es mich, ehrlich gesagt, selbst sehr heraus. Und es spornt mich an. Falls es Ihnen genauso geht, lassen Sie bitte nicht locker, bis Sie all das mit einem dankbaren Lächeln lesen können.

 

Ich wünsche Ihnen seriöse und erfüllende Geschäfte.

Book–Release:  Plan B – Höchste Zeit zur Veränderung

Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass Sie in den nächsten Jahren einen Plan B brauchen werden?

Fühlen Sie sich gut darauf vorbereitet?

In den letzten 16 Jahren habe ich (manchmal ungewollt) viel über Plan B gelernt. Als Unternehmer machen wir ja ständig Pläne. Ich habe aber sowohl in meinen Firmen als auch in meinem persönlichen Leben gelernt, dass manche Pläne einfach nicht funktionieren. Egal, wie viel ich vorher nachgedacht und mich vorbereitet hatte.

Was macht man zum Beispiel, wenn man plötzlich nicht mehr laufen kann? Nach meinem Motorradunfall hatte ich keinen Plan B – aber es ging weiter, und mein visionärer Horizont war sogar plötzlich freier und flexibler als vorher, weil ich gelernt hatte, dass ganz andere Dinge möglich sind, als wir uns in einem „normalen“ Lebensablauf vorstellen würden.

Oft war der Plan B dann sogar besser als das, was ich ursprünglich vorhatte. Inzwischen bin ich sogar der Meinung, dass wir pro-aktiv über Plan B nachdenken sollten, weil wir sonst viele großartige Möglichkeiten verpassen.

In meinem Buch Plan B – Höchste Zeit für Veränderung nehme ich Sie mit auf eine Reise außerhalb unserer bekannten Landkarten. Denn dort finden wir oft ungeahnte, aber viel bessere neue Wege für unser Leben.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=Xyq1itXKVEs&w=560&h=315]

Und ich möchte SIE herzlich einladen, bei der Book-Release-Party dabei zu sein.

Freuen Sie sich auf einen Abend, an dem Sie interessante Geschäftsleute und Freunde treffen und gleichzeitig wertvolle Impulse für Ihren eigenen Plan B bekommen. Sie bekommen eine inspirierende Einführung in das Thema und haben dann bei einem Glas Sekt und in einer offenen Atmosphäre die Gelegenheit zu gutem Austausch.

Auf dem Heimweg werden Sie sich dabei ertappen, wie Sie gerade darüber nachdenken, ob Sie nicht doch schon längst mal etwas an Ihrer Strategie verändern sollten.

Ich freue mich, wenn Sie am 13. Mai 2015 mit mir im Foyer des G5 in Eimeldingen feiern.

19 Uhr Sektempfang & Begrüßung

19.30 Uhr Vortrag: Plan B

Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich ein Buch signieren zu lassen und sich mit vielen interessanten Menschen aus der nahen und weiteren Umgebung zu unterhalten.

Damit wir genügend Sekt kalt stellen können, bin ich Ihnen über eine kurze Bestätigung Ihrer Teilnahme  bis 11.Mai dankbar: ar@arminruser.com

Oben ist besser – ein Tag voller Inspiration und wertvoller Kontakte.

Konferenz

Sie haben eine gute Idee. Eigentlich haben Sie sogar eine sehr gute Idee. Aber trotzdem scheint der Weg zum Erfolg nur sehr langsam und holprig zu sein? Dann ist es an der Zeit, eine gründliche Bestandsaufnahme der Faktoren zu machen, die die Effizienz Ihres Unternehmens ausmachen. Angefangen bei der großen Frage:

WARUM?

Warum ist meine Idee etwas ganz besonderes?

Warum verbessert meine Idee das Leben der Menschen?

Ihre persönlichen Antworten auf diese und weitere Fragen können Ihren Stand in Ihrer Branche grundlegend verändern, oder sogar Perspektiven eröffnen, die weit über Ihre Branche hinausreichen. Dazu gehören Inspiration, Mut und Veränderung. Das schreibt sich leicht, wenn man so am Computer sitzt und es tippt. Aber wie setze ich das in der Realität um? Wie kann ich aus meinem Büro, aus meinem Unternehmen etwas Besonderes machen, das dem entspricht, wofür mein Herz gebrannt hat, als ich die Idee das erste Mal hatte?

Genau darum geht es auf der eintägigen Konferenz „Oben ist besser“ für Führungskräfte, Unternehmer und Macher am Samstag, den 25. April in Frankfurt am Main.

Welche Strategien haben erfolgreiche Unternehmer eingesetzt?

Wie verbessere ich meine Lebensqualität in Beruf und Privatleben?

Welche Faktoren machen den Unterschied, der mich zu mehr Erfolg führt?

Wichtiger als alle äußeren Marktfaktoren ist ein Faktor, den wir zu einem großen Teil selbst bestimmen können: unser eigener Kopf. Vieles wird möglich, wenn Sie Sich erlauben eine viel größere Vision zu haben, und gleichzeitig gründlich im Detail hinterfragen auf welchen Werten und Prinzipien Ihre Vision gegründet ist.

Nutzen Sie die Chance, sich bei „Oben ist besser“ zu vielen zentralen Themen der Unternehmensführung inspirieren zu lassen. Ich freue mich, dass ich Ihnen ermöglichen kann, die Veranstaltung mit einem folgendem Aktivierungs-Code 20% vergünstigt zu besuchen: AR5102-02

Melden Sie sich am Besten gleich auf http://obenistbesser.de an.

Tag 31 – Business Inspiration

Menschen, die Ideen beleben

Die Ziellinie für den Blog-Marathon ist in Sicht!
Aus eine Idee wurde ein Projekt und daraus wurden 30 Texte in 30 Tagen.

Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen und Ihnen abschließende Impulse zu geben, die Ihnen dabei helfen sollen, selbst Ideen zu beleben.


Die Idee, die ich beleben will.

Im Frühjahr 2013 soll mein erstes Buch erscheinen. Ein Buch für Unternehmer und Menschen, die etwas unternehmen wollen. Eine gute Idee, oder?
Damit diese Idee anfängt zu leben, also Wirklichkeit wird, muss ich jede Menge Inhalteaufs Papier bzw. in mein Macbook bringen. Da ich auch ohne dieses Projekt genug zu tun habe, ist das gar nicht so einfach. Manchmal frage ich mich, wie viele potenzielle Autoren hervorragende Ideen für Bücher haben, aber weil die täglichen Ablenkungen so stark sind, bleibt es bei der Idee. Ich wäre kein Unternehmer, wenn dieses Problem mich von der Umsetzung abhalten würde, denn wir wissen ja „Probleme sind Chancen in Arbeitskleidung!“.

Disziplin – die große Herausforderung beim „Ideen beleben“.
„Disziplin… wäre super!“ Wie oft haben Sie das schon gedacht? … wenn es Ihnen so geht wie mir, schon seeehr oft. 🙂
Disziplin lässt sich aber nicht so leinfach herbeizaubern, also brauchen wir Disziplin-Helfer. Unter all den gut gemeinten Tipps in Selbstmanagement Büchern, habe ich drei Tipps gefunden, die bei mir tatsächlich funktionieren:

  1. Ein motivierendes Ziel.
  2. Ein klarer Plan.
  3. Die Öffentlichkeit.

zu 1. Wie Ziele funktionieren, wissen Sie ja bereits. Machen Sie also aus Ihrer Idee ein klares Ziel. Eine Ergänzung: Mich motivieren Ziele umso mehr, je klarer mir ist, wie ich und andere vom erreichten Ziel profitieren. Notieren Sie sich deshalb zu den Zielen immer auch den Ziel-Nutzen.

zu 2. Damit eine Idee ins Leben kommt, müssen Sie wissen, WIE. Darin liegt der Nutzen von Plänen: Notieren Sie Schritt für Schritt, was Sie tun müssen, um Ergebnisse zu erzielen.

zu 3. Dieser dritte Schritt ist nicht so oft in Management-Büchern zu finden, aber dafür ist er umso wirkungsvoller. Sie brauchen nicht unbedingt Ihre ganze Idee zu verraten (das wäre manchmal nicht intelligent!), aber machen Sie Ihr nächstes Vorhaben öffentlich. Damit setzen Sie sich selbst unter einen gewissen Druck und kommen nicht so einfach aus der Sache heraus. Wir wollen ja nicht als Menschen bekannt werden, die leere Versprechungen machen, oder?

Jetzt kennen Sie auch den Grund für den Blog-Marathon. Dieser Blog-Marathon war eine Maßnahme, die mir geholfen hat, mich zu disziplinieren. Wenn ich nicht den Druck gehabt hätte, jeden Tag einen Blog-Post zu veröffentlichen, hätte ich wohl kaum jeden Tag diszipliniert zum Thema Ideen beleben geschrieben. Meinem ersten Buch bin ich damit einen großen Schritt näher gekommen. Und ich hoffe, dass Ihnen die Blogs geholfen haben, Ihre Ideen zu beleben.

Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail oder einen Kommentar darüber, wie Ihre Ideen Wirklichkeit werden und ich freue mich, wenn wir uns am 16. Mai 2013 bei der Ideen beleben Konferenz treffen.

Tag 21 – Business Inspiration

Menschen, die wirklichen Mehrwert schaffen

Was würde der Welt fehlen, wenn Sie mit Ihren Angeboten nicht mehr da wären?

Gestern habe ich über‘s Verkaufen geschrieben. Verkaufen wird immer dann schwierig, wenn nicht klar ist, welcher Mehrwert durch mein Angebot für meine Kunden entsteht. Deshalb gehe ich heute auf diesen Punkt nochmals genauer ein.

Was ist „Mehrwert“ genau?
Der „Mehrwert“ liegt normalerweise auf einer anderen Ebene als das Angebot an sich. Es geht also nicht um technische Details, Design oder tolle Funktionen.

„Mehrwert“ ist das Ergebnis, das mein Kunde erhält, wenn es mein Produkt oder meine Dienstleistung nutzt.“ (nach: Jill Konrath)
Ronald McDonald
Die Restaurants mit dem goldenen M bieten für Familien einen Mehrwert, der gar nicht so viel mit Essen zu tun hat, wie man meinen könnte. Dieser Mehrwert wird professionell kommuniziert:
Glückliche Kinder und damit eine Atempause für die Eltern.

Wenn Sie über „Mehrwert“ sprechen, dann sprechen Sie über Möglichkeiten. Damit starten Sie das Kopfkino bei Ihrem Gegenüber. Menschen lieben es, darüber nachzudenken, was möglich ist. Wenn diese Menschen anfangen darüber nachzudenken, was durch Ihr Angebot möglich wird, dann haben Sie gewonnen – und Ihre Kunden auch!

Wirklichen „Mehrwert“ schaffen Sie für Ihre Kunden, wenn …
… Ihr Angebot Ihrem Kunden hilft, seine wichtigsten Ziele zu erreichen.
… Ihr Angebot ein spezifisches Problem löst.
… Ihr Angebot sich von allen anderen Angeboten deutlich unterscheidet.

Kurz: Ihr Angebot muss etwas wert-volles TUN.

Also, was wird durch Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vergrößert, verkleinert, beschleunigt, erhöht, verbessert, maximiert usw.
Wie viele EURO, STUNDEN oder PROZENT gewinnt Ihr Kunde durch Ihr Angebot?

Strategisch Mehrwert schaffen.
Wirklicher Mehrwert ist kein Zufallsprodukt. Er entsteht, wenn Sie strategisch Probleme analysieren und dafür die besten Lösungen bereitstellen. Einen hervorragenden Leitfaden dafür bietet Das große 1×1 der Erfolgsstrategie: EKS® – Erfolg durch Spezialisierung. Die in diesem Buch beschriebene EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) unterstützt Sie dabei, mit Ihren eigenen Potentialen eine Lösung für das größte Problem einer bestimmten Zielgruppe zu schaffen.

Eine Reihe weiterer Tipps zum Entwickeln und Umsetzen eines unwiderstehlichen Angebots finden Sie hier.

Kontakte knüpfen.

Menschen, die Kontakte knüpfen

Unternehmer können sehr unterschiedlich sein.
Eine Gemeinsamkeit konnte ich bisher jedoch bei allen Unternehmern feststellen, mit denen ich mich unterhalten habe: Sie knüpfen Kontakte mit vielen Menschen.

Was „viele Menschen“ heißt, können Sie am besten erkennen, wenn Sie sich mit einem Unternehmer über ein Business-Thema unterhalten. Sie hören dann Sätze wie:
„Darüber musst Du unbedingt auch mit Herrn XY sprechen!“
„Hans könnte dazu auch einiges zu sagen haben!“
„Dieses Teil bekommst Du von Andrea!“
„Lass uns mal kurz Susanne anrufen – sie weiß vielleicht den passenden Raum dafür!“

Ich treffe mich gerne mit erfahrenen Unternehmern und Führungskräften zum Mittagessen. Dabei profitiere ich von Ihrer Erfahrung, kann meine aktuellen Fragen besprechen und darüber hinaus entstehen so manche wertvolle persönlichen Freundschaften. Mit diesen Treffen habe ich angefangen, weil ich lernen wollte. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich intuitiv gemacht habe, was die oben genannten Unternehmer auf ihre Art ebenfalls über Jahre praktizierten: Ich habe angefangen, ein Netzwerk von wertvollen Kontakten aufzubauen.

Apropos Netzwerk von wertvollen Kontakten: Sie können nur mit einer begrenzten Anzahl von Menschen Mittagessen. Sie können aber mit hunderten von Menschen gleichzeitig kommunizieren: Das Werkzeug dafür heißt Social Media.

Neben dem Verbreiten von Ideen auf spannende Art, können Sie auch gezielt Kontakte knüpfen. Die Business-Plattform XING bietet zum Beispiel eine Suchfunktion, mit der Sie ganz gezielt nach Menschen in einer gewissen Branche und Position suchen können. Wenn der Erstkontakt über Social Media mal hergestellt ist, dann haben Sie es anschließend viel leichter, eine Geschäftsbeziehung herzustellen.

ACHTUNG: Den letzten Schritt müssen Sie immer noch gehen! 1000 Kontakte in Social Media bringen Ihnen 0€ wenn Sie die Kontakte nicht vertiefen (z.B. am Telefon oder in der persönlichen Begegnung) und den Menschen auf der anderen Seite einen wirklichen Mehrwert bieten.

Fragen zum Weiterdenken:
Wen kennen Sie?
Wen wollen Sie gerne kennen lernen?
Was ist Ihr nächster Schritt, um diese Menschen kennen zu lernen?

Tipp:
Schreiben Sie die Antworten auf alle drei Fragen auf. Damit erhöhen Sie den Nutzen dieser Denkarbeit um ein Vielfaches.

Tag 11 – Business Inspiration

Menschen, die Lösungen finden

Nike Just do it.Der Erfolgs-Weg eines Unternehmers fängt in seinen Gedanken an.
Aber nur dann, wenn die Gedanken auch zu praktischen Handlungen führen und wirkliche Probleme lösen, kommt der Unternehmer dort an, wo er hin will.

Ich habe bereits vor Jahren den Slogan
„Just do it“ (Nike) – oder „Mach es einfach.“ (Icke & Er) für mich als tägliche Herausforderung übernommen.

Es ist so viel belebender, Probleme zu lösen, als darüber zu jammern. Das gilt nicht nur für die Lösung von Kundenproblemen, wir müssen auch die Probleme im eigenen Unternehmen lösen.

Was ich damit meine will ich an zwei Beispielen fest machen, mit denen fast jeder Unternehmer irgendwann zu kämpfen hat:
Knappe Finanzen & Knappe Zeit.

Knappe Finanzen.
Wenn das Geld knapp wird, dann gibt es für Unternehmer erst einmal drei Lösungsansätze:

      1. Verkaufen.
      2. Verkaufen.
      3. Verkaufen.

Als Zwischenlösung kommen unter Umständen noch diese beiden Varianten in Frage:

      1. Stufenweise Zahlungsvereinbarungen.
      2. Einsparungen.

Entscheidend ist, dass Sie als Unternehmer die Verantwortung übernehmen und handeln. Es gibt niemanden, der dieses Problem für Sie löst. Zudem wäre es doch zu schade, wenn Ihr Unternehmen trotz guter Ideen am Geld scheitert, oder nicht?

Knappe Zeit.
Das Problem Zeit ist etwas komplexer als die Sache mit dem Geld. Zeit ist nämlich gar nie knapp! Wir haben 24h pro Tag (inkl. Nacht) zur Verfügung und das 365 Tage im Jahr. Daran ändert sich nichts – egal ob Sie viel oder wenig zu tun haben. Schwierigkeiten treten also nicht durch Zeitknappheit auf, sondern durch zu viele Aufgaben im Verhältnis zur Zeit. In meinem Fall waren es nicht einmal zu viele Aufgaben, die ich zu erledigen hatte, sondern zu viele unnötige Aufgaben, mit denen ich mich beschäftigte. Obwohl ich in zahlreichen Fällen gar nichts tun konnte (und musste!).

Bei David Allen, dem Autor von „getting things done“, habe ich gelernt, immer zuerst die Frage zu stellen: „Kann ich etwas tun?“
Wenn ich nichts tun kann, landen die Themen gar nicht mehr auf meinem Schreibtisch oder meiner Aufgabenliste.

Im nächsten Schritt schreibe ich meine ToDos nicht nur in abstrakten Themen oder Namen auf, sondern ich notiere konkrete nächste Handlungen.
Statt „Hans anrufen.“ schreibe ich heute: „Hans anrufen und klären ob er mir den neuen Drucker installieren kann.“ So muss ich keine Sekunde mehr darüber nachdenken, was ich von Hans wollte.

Probieren Sie es aus – Sie werden erstaunt sein, wie viel Zeit Sie dadurch sparen.

Fragen zum Weiterdenken:
Was sind die wichtigsten Ergebnisse, dies Sie erzielen wollen?
Was tun Sie als nächstes um diese Ergebnisse zu erzielen?

Tag 10 – Business Inspiration

Menschen, die mutig entscheiden

Unsere größten Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg haben nichts mit Umständen oder äußeren Schwierigkeiten zu tun. In aller Regeln sind es unsere eigenen Entscheidungen, die uns zurückhalten. Um diese zu verbessern, müssen wir uns folgende drei Bereiche genauer anschauen:
… Überzeugungen,
… Sunk Costs,
… Einsamkeit.

1. Überzeugungen

In Dir steckt genau jetzt die Kraft, Dinge zu tun, die Du Dir nie erträumt hättest. Diese Kraft wird in Dir verfügbar, sobald Du Deine Überzeugungen änderst. (Dr. Maxwell Maltz)

Mich begeistern gute Fragen. In dem empfehlenswerten Buch „The truth about getting things done“ von Mark Fritz habe ich zu Maxwells Zitat die folgenden ausgezeichneten Fragen gefunden:

  • Warum denkst Du, wie Du denkst?
  • Warum handelst Du, wie Du handelst?

Diese Fragen offenbaren uns Überzeugungen. Auch jene Überzeugungen, die uns davon abhalten das zu tun, was uns zu dem Erfolg führen würde, den wir uns wünschen. Wir denken, dass wir bestimmte Dinge nicht tun können, weil wir nicht so sind wie wir gerne wären.

Die gute Nachricht ist, dass diese Überzeugungen uns nicht für immer bestimmen müssen.

Der erfolgreiche Grafikdesigner Paul Arden lebte nach der Überzeugung: „Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern wer Du sein willst.“  Dieses wirkungsvolle Denken steht uns allen offen.

Zeigen Sie Mut und verhalten Sie sich einfach mal so, wie Sie gerne sein wollen.

2. Sunk Costs

Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. (Bibel: Matthäus 6,21)

Haben Sie in Ihrem Kleiderschrank Hosen oder T-Shirts, die Sie schon ein Jahr oder länger nicht mehr getragen haben? Warum geben Sie diese Stücke nicht weg?
Oder haben Sie schon mal Zeit in ein Projekt investiert, obwohl schon lange klar war, dass Ihre Zeit an anderer Stelle besser investiert gewesen wäre?

In beiden Fällen haben Sie in der Vergangenheit Zeit und Geld investiert und weil Sie diese Investitionen nicht verlieren wollen, investieren Sie weiter. Im ersten Fall besteht Ihre  weitere Investition lediglich aus Platz im Kleiderschrank – im anderen Fall werfen Sie sogar aktiv gutem Geld schlechtes Geld hinterher.

Im Business-Jargon wird diese Art der Ressourcen-Verschwendung „Sunk Cost“ genannt. Wenn wir irgendwo investieren, entsteht eine innere Verbindung – das Herz folgt dem Schatz. Diese grundsätzlich gesunde Dynamik hilft uns dabei, unser Auto zu waschen und unsere Wohnung in Schuss zu halten. In den oben genannten Beispielen wird sie uns jedoch zur Falle – zu Sunk Costs.

Als Unternehmer sollten wir vor allem mit Zeit und Geld äußerst verantwortlich umgehen, denn wir haben nie zuviel davon. Zu jedem Zeitpunkt sind wir herausgefordert, diese knappen Ressourcen dort zu investieren, wo sie am Besten angelegt sind.

Zeigen Sie den Mut, sich über die Entscheidungen der Vergangenheit zu erheben. Treffen Sie heute die bestmögliche Entscheidung indem Sie sich von Sunk Costs trennen.

3. Einsamkeit.
Denken Sie an eine größere Entscheidung der letzten Zeit, die Sie alleine getroffen haben. Vielleicht haben Sie ein Haus oder ein Auto gekauft, oder Sie haben sich für einen Business-Partner oder Lieferanten entschieden.

Was war das Schwierige an der Entscheidung?

In solchen Situationen wünschten wir uns, alle Informationen zu haben. Wir kennen immer nur einen Teil der Wahrheit über ein Produkt oder einen Dienstleister – das macht es schwer, eine gute Wahl zu treffen. Das Verzwickte ist, dass wir nicht einmal dann alle Informationen korrekt wahrnehmen würden, wenn sie uns zur Verfügung stehen würden. Unsere Wahrnehmung ist nämlich durch unsere Erfahrungen etc. geprägt und damit begrenzt. Deshalb tappen wir immer wieder in Fallen und treffen Fehlentscheidungen.

Die eigenen Wahrnehmungsfallen zu überwinden und damit Entscheidungen zu verbessern ist äußerst schwer, schreibt Daniel Kahnemann, der König der Entscheidungswissenschaftler, in der Harvard Business Review (Juni 2011). Es gibt jedoch trotzdem Hoffnung auf bessere Entscheidungen. Denn die Wahrnehmungsfallen anderer erkennen wir ziemlich gut.

Hier liegt unsere Chance: Gemeinsam mit anderen können wir bessere Entscheidungen herbeiführen. Wir können zusammen Sachverhalte reflektieren und uns gegenseitig hinterfragen.

Zeigen Sie den Mut, aus Ihrer Einsamkeit auszubrechen. Fangen Sie an, Ihre wirklich wichtigen Fragen mit ECHTEN Freunden, ZUVERLÄSSIGEN Partnern oder einem PROFESSIONELLEN Coach zu besprechen.