Was können wir vom Hype um die GameStop Aktie für Leadership lernen?

Leadership ist Einfluss – sagt John Maxwell. Dann ist die Erfahrung der letzten Wochen – rund um die GameStop Aktie – nicht nur ein verrücktes Börsenspiel, sondern ein Musterbeispiel von Leadership. 

Leadership is influence.

John C. Maxwell

Damit wir diese Lern-Möglichkeit nicht ungenutzt an uns vorbeiziehen lassen, möchte ich heute kurz reflektieren, was in den letzten Wochen an der amerikanischen Börse passiert ist. Wir werden hoffentlich sehen, warum ich das nicht nur verrückt, sondern bemerkenswert finde.

Was ist mit der GameStop Aktie passiert?

Im September 2019 hat Keith Gill im im Reddit Onlineforum „Wallstreetbets“ eine Investmentidee vorstellt für die er anfangs ausgelacht wurde: Lasst uns GamesStop Aktien kaufen

GameStop ist eine Kette von Ladengeschäften für Computerspiele, Spielkonsolen. etc.; wer kommt im Zeitalter von Onlinehandel auf die Idee, dort zu investieren?

Tatsächlich hatte GameStop in der letzten Zeit einige Probleme. Keith Gill, der in seine Brötchen normalerweise als Finanzanalyst bei einer Versicherung verdient, hat jedoch genauer hingeschaut.

Die Entdeckungen zur GameStop Aktie von Keith Gill:

  1. GameStop war durch die Marktentwicklung zwar herausgefordert, aber die Umsätze und auch der Kontostand des Unternehmens sah trotzdem nicht schlecht aus. Das Unternehmen war an der Börse eher unterbewertet.
  2. Große Hedgefonds hatten Wetten auf einen sinkenden Kurs von GameStop abgeschlossen. Mit sogenannten Leerverkäufen hatten diese Hedgefonds also Aktien verkauft, die sie noch gar nicht besaßen, weil sie davon ausgingen, dass der Kurs sinken würde und sie diese zu einem späteren Zeitpunkt billiger einkaufen könnten als sie diese verkauft hatten. (Eine Praktik, die meiner Meinung nach schon lange verboten gehört!)
  3. Sony und Microsoft würden bald neue Spielkonsolen auf dem Markt bringen, der Aktienkurs von GameStop würde dann infolge besserer Umsätze steigen.

Wie kam es dann zum Börsen Hype?

Gill hatte also seine Hausaufgaben gemacht. Das erzählte er nicht nur seinen Freunden beim Feierabendbier sondern einer riesigen Community von Kleinanlegern im Internet. 

Als eine immer größere Gruppe dieser Kleinanleger seine Strategie umsetzen und GameStop Aktien kauften, kam ein ein Hype in Gang, der den Wert von GameStop um das 40fache ansteigen ließ, Keith Gill zum Millionär machte und milliardenschwere Hedgefonds an den Rand der Insolvenz brachte. Letztere konnten nicht – wie erwartet – billigere Aktien einkaufen, sondern mussten ein vielfaches dafür bezahlen, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, die bereits verkauften Aktien auszugeben. Sie waren gefangen. 

Das ermutigte wiederum weitere Kleinanleger auf den Zug aufzuspringen – eine Dynamik, die nur dadurch aufgehalten werden konnte, dass die Anlage-Apps irgendwann den Kauf von GameStop Akten abschalteten. 

Welche Leadership Lektionen stecken in dieser Aktion?

Leadership-Lektionen aus Sage um die GameStop Aktie.

Keith Gill hat seinen Einfluss vergrößert und damit Leadership ausgeübt indem er

  1. mit Hilfe der technologischen Möglichkeiten eine solide Strategie entwickelte; 
  2. eine Vision formulierte (Den Hedgefonds eine Lektion erteilen und dabei reich werden, indem möglichst viele Kleinanleger die GameStop Aktie kaufen);
  3. mutig voran ging – auch als er verlacht wurde;
  4. Fortschritte sichtbar machte und aktiv kommunizierte

Übrigens habe ich bis heute gemischte Gefühle zu der ganzen Sache. Diese Aktion hätte um ein Haar den nächsten Börsencrash ausgelöst und damit jede Menge Existenzen vernichtet. Das ist allerdings eine andere Diskussion. Lasst uns bitte – wie immer – nur das Gute behalten. 

Die Frage der Woche: 

Wie möchtest du die oben genannten Leadership Prinzipien anwenden, um ein Problem in unserer Welt zu lösen? 

Tipp der Woche:

Die ganze GameStop Aktien Geschichte wurde nur möglich, weil es inzwischen Apps zum Handeln an der Börse und Austausch-Plattformen im Internet gibt, wo jeder von uns tausende von Menschen mit seiner Vision erreichen kann. Lasst uns diese Werkzeuge kennenlernen und für Leadership im besten Sinne nutzen. 

Dieser Blog-Artikel ist eine leicht geänderte Version der aktuellen Montags-Mail. 

Wenn du an mehr Inhalten dieser Art interessiert bist, dann kannst du (links) deine E-Mail-Adresse eintragen und jeden Montag eine kurze E-Mail mit Impulsen zum Gestalten bekommen. 

Willow Creek Leitungskongress 2020: Ein neues Bild von besserer Führung

„Wie wird wohl der erste Leitungskongress in Deutschland nach dem wenig rühmlichen Abschied von Bill Hybels werden?“ fragten sich viele von uns im Vorfeld. Mein Resümee von dem Willow Creek Leitungskongress: Eine überwältigend positive Überraschung!

[Tweet „Everyone wins, when the leader gets better. – Craig Groeschel @craiggroeschel“]

Dieser Grundgedanke, mit dem Craig Groeschel den Kongress eröffnete, signalisierte erst einmal Kontinuität. Die Kernbotschaft der Willow Creek Kongresse ist also geblieben.

Was heißt jetzt aber „besser“ — nach den Erfahrungen der letzten Jahre?

1. Besser heißt immer noch: kompetent und strategisch

Es ging erst mal mit dem 1×1 strategischer Führung weiter.

  • Leiter sind herausgefordert, mit ihren Ressourcen eine größtmögliche Wirkung zu erzielen.
  • Führungskräfte sollten sich fragen, wann etwas >gut genug< ist, um weiterzuziehen.
  • Leiter machen keine „einigermaßen guten Deals,“ sondern „sie sorgen für eine Umkehr der Kurve.“ Das heißt, sie sollten sich fragen, wie sie mit weniger Zeit, Geld und Energie mehr erreichen können.

Wer dazu mehr wissen möchte, kann sich für meinen Newsletter anmelden und bekommt am Montagmorgen eine informierende und motivierende E-Mail in seinen Posteingang. 

 

2. Besser heißt: Wirklich mit Männern und Frauen auf Augenhöhe

[Tweet „I want to live a better story! — Danielle Strickland @djstrickland“]

Nachdem tausende Frauen im #metoo Movement den Mut hatten, ihre Geschichte von Entwürdigung und Missbrauch öffentlich zu machen, ist eine tiefe Wunde der Menschheit erstmals wirklich am Licht. Das ist erst einmal schockierend — darin steckt aber auch eine Chance. Danielle Strickland gab eindringliche Impulse dazu, wie wir diese Chance einer wirklichen Kulturveränderung nutzen können.

 

Für eine Kulturveränderung braucht es zwei Dinge:

  1. Die Fähigkeit, sich eine bessere Zukunft vorstellen zu können.
  2. Die Fähigkeit, Unterdrückung zu verstehen.

Christen haben — so die Rednerin auf dem Willow Creek Kongress — alles, was es dafür braucht.

[Tweet „Das Evangelium ist der Dienst der Versöhnung.  — Paulus“]

Wir Christen bleiben oftmals bei der Frage stehen: „Wer ist Schuld?“ (Johannes 9,2)

Jesus machte jedoch deutlich, dass es darum geht, dass Gottes Macht und Herrlichkeit sichtbar wird. (Johannes 9,3).

Diese Herrlichkeit Gottes wird dann sichtbar, wenn wir ihn einladen, in unsere Ängste hineinzukommen, und wenn wir anfangen, unsere Unterschiede zu feiern.

Zum Schluss hatte sie dann noch eine Liste, von konkreten ToDo’s für uns Männer:

  1. Sprich die Wahrheit aus und lerne, dich zu entschuldigen.
  2. Feiere dich.
  3. Sei ein Förderer und Anwalt der Frauen.
  4. Weigere dich, Frauen als Bedrohung oder Versuchung zu sehen.
  5. Nutze deine Macht, um andere zu bevollmächtigen.

Macht ist dafür da, andere zu bevollmächtigen.

… ein Gedanke, der auch nicht neu ist, aber den wir endlich mal wirklich beherzigen müssen!

 

3. Besser heißt: Nicht mitmachen — bei Lieblosigkeit und Streit

Die Fragestellung an den nächsten Redner des Willow Creek Leitungskongresses war: „Wie sollte eine Kirche aussehen, in die meine Kinder gerne gehen?“ Und die Antwort kam ohne lange Umschweife: „Meine Kinder wollen nicht in eine Gemeinde gehen, in der wir liebesunfähig sind!“

[Tweet „Statt gegeneinander zu streiten, sollten wir gemeinsam für bessere Zustände streiten. — Andreas Boppart @andreasboppart“]

In gut schweizerischer Manier forderte Andreas Boppart seine Zuhörer dazu auf, in Streitsituationen zu rufen: „Da machen wir nicht mit!“

Wenn wir uns mal selbst hinterfragen, dann sehen wir, dass es immer dann zu Streitigkeiten kommt, wenn wir denken, besser zu verstehen als der andere, was gerade richtig und wichtig sei.

Wir brauchen Herzen, die nicht-wisserisch statt besser-wisserisch unterwegs sind.

Dabei könnte ein weiteres Verständnis des Evangeliums hilfreich sein, das der Redner an der biblischen Geschichte von Adam und Eva deutlich machte.

Die klassisch christliche Interpretation beschränkt sich dabei auf den Teil, den wir alle als Sündenfall kennen.


Neben dem Sündenfall haben wir es jedoch auch

mit einem Schamfall und

einem Angstfall zu tun.

Auf alle diese Fälle ist die in Jesus verkörperte Wahrheit eine kraftvolle Antwort:

Christus ist der Sündenvergeber, der Entschämer und der Angst-Befreier.

Boppart stellte sich zwei verbreiteten Irrtümern entgegen:

  1. Um einander zu lieben, müssen wir gleich glauben.
  2. Wenn wir nicht gleich glauben, müssen wir einander bekämpfen.

Das destruktivste Ausmaß dieses gegeneinander Kämpfens von unterschiedlich glaubenden Menschen (meist Männern) beobachtet Boppart in den Sozialen Medien. Als Gegenmaßnahme empfiehlt er den Rat eines Freundes, der ihm selbst eine Hilfe sei:

„Ich diskutiere mit dir bei Bier und Wein, aber auf Facebook lass ich’s sein!“

Besonders überzeugend wurden diese Worte, weil der Redner mit seinen Beispielen selbst sein eigenes „stolzes“ Herz zeigte, das die leise Stimme — die er als Stimme Gottes identifizierte — mit folgender Frage überführte:

„Meinst du, ich habe jetzt mehr Freude an deinem überheblichen Herzen, als an den sehnsüchtigen Herzen, die an der falschen Stelle nach dem richtigen suchen?“.

 

4. Besser heißt: Schöner

Der erste Konferenztag wurde von Johannes Hartl abgeschlossen, der einmal mehr eine Lanze für Schönheit brach.

[Tweet „Schönheit spricht: Du darfst sein. — Johannes Hartl @DrJohannesHartl“]

 

Der katholische Theologe forderte dazu heraus, Schönheit von Gott her zu definieren. Weil Gott vor allem durch Liebe gekennzeichnet ist, hat Hässliches (von Hass) keinen Platz bei Ihm. Hier stellte er der modernen Christenheit kein besonders gutes Zeugnis aus.

Letztlich landete er dann jedoch wieder bei der positiven Vision:
Schönheit erzählt von einer Heimat, die jeder Mensch insgeheim kennt und nach der er sich sehnt.

 

5. Besser heißt: Versöhnt

In leuchtendem Orange gekleidet stand eine wunderschöne, etwas schüchtern wirkende Frau auf der Bühne. Schon in wenigen Momenten fesselte sie das Auditorium mit ihrer Geschichte.

Ich war berührt und bewegt — gleichzeitig erschien es mir unangemessen, bei diesem Vortrag mitzuschreiben. (Das macht es jetzt natürlich etwas schwierig, darüber zu bloggen. Mhhm…)

Immaculée Ilibagizia ist die einzige Überlebende ihrer Familie nach dem Völkermord in Ruanda. Sie erzählte von ihren Eltern, von den Hassbotschaften gegen Mitglieder ihres Stammes (der Tutsi) über Radio und davon, wie der Nachbar ihrer Eltern (ein protestantischer Pastor mit anderer Stammeszugehörigkeit) sie zusammen mit einer Gruppe anderer Frauen in seiner Toilette versteckte.

Sie erzählte von ihrem Leid und ihren Hass-Gedanken gegen ihre Verfolger.

Und sie erzählte von ihren Gebeten und davon, wie schwer ihr die Passage „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ im Vaterunser fiel.

Sie erzählte aber auch davon, wie befreiend es war, als sie irgendwann tatsächlich ihren Hass loslassen konnte, und wie sie dann auch diesen Teil des Gebets von Herzen sprechen konnte.

Als wir gemeinsam das Vaterunser beteten, konnte man spüren, dass auch im Raum in Karlsruhe durch diese Botschaft Lebensgeschichten verändert wurden.

 

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dies der Abschluss-Vortrag des Willow Creek Leitungskongresses sein sollte. Die Veranstalter gaben nach der darauffolgenden Mittagspause ihre Entscheidung bekannt, die Konferenz wegen einer Ausbreitung des Corona Virus zu beenden.

Vielleicht hatten wir alle auch bereits gehört, was wir an diesen Tagen hören mussten.

Ich bin sehr dankbar für die Impulse des Willow Creek Leitungskongresses 2020 und für ein klares Bild davon, was bessere Führung in unserer Zeit bedeutet.

Vielen Dank für’s Lesen des Blog-Artikels. Ich hoffe, dass diese Zeilen auch dir dabei helfen, ein besserer Leiter zu werden. Denn davon werden alle Menschen in deinem Einflussbereich profitieren.

Unmotivierte Menschen motivieren – geht das?

Für alle, die wissen wollen, ob man unmotivierte Menschen motivieren kann, aber lieber Videos schauen, als lesen:


Die Kurzantwort auf die Frage in der Überschrift:
Ja, das geht!

Wlodkowski hat es einmal sehr treffend formuliert:

[Tweet „„Es gibt keine unmotivierten Menschen.“ – Raymond J. Wlodkowski“]

Und ich glaube tatsächlich, es kommt kaum jemand morgens zur Arbeit mit der Einstellung: „Heute mache ich nur das Minimum. Eigentlich will ich heute schlechte Arbeit abliefern und mich nicht so wirklich anstrengen.“

Denn in den Herzen aller Menschen ist ein Vakuum, das nur darauf wartet, gefüllt zu werden. Und wenn jemand eine Vision in dieses Vakuum hineinlegt, dann kann sich unglaublich viel verändern. Dann wird Energie frei. Dann bekommt eine Bewegung, manchmal eine ganze Nation oder sogar etwas noch viel Größeres eine neue Richtung.

Dafür gibt es ein paar ganz große Beispiele:

Martin Luther King Jr., Gandhi oder auch Obama, der mit seinem „Yes we can“ eine Vision in das Vakuum vieler amerikanischer Herzen hineingelegt hat.

Aktuell legt Greta Thunberg mit Fridays for Future eine Vision in viele Herzen weltweit.

Auf der anderen Seite kennen wir aber auch alle das Gejammer von Managern, die sagen: „Unsere Mitarbeiter lassen sich einfach nicht motivieren.“
Oder Verkäufer höre ich oft sagen: „Die Leute, denen ich unsere Produkte verkaufen möchte, lassen sich einfach nicht zum Kauf motivieren.“
Oder auch Lehrer: „Ich habe unmotivierte Schüler.“
Wenn diese „unmotivierten Schüler“ allerdings nach Hause kommen und einen Fussball in der Ecke sehen, sind sie auf einmal hochmotiviert.

Die Aufgabe von Führungspersönlichkeiten ist es nicht, Menschen zu motivieren. Die sind alle
motiviert! Die Aufgabe von Führungskräften ist es, die Motivation der Menschen in eine gute Richtung zu lenken. Mitarbeiter warten darauf, von ihren Vorgesetzten gezeigt zu bekommen, wie sie sich bei der Arbeit entfalten können und wo die Schönheit ihrer Arbeit liegt.
Wir alle müssen das immer wieder gesagt bekommen – von jemand anderem.

Und auch im Verkauf: Menschen freuen sich, wenn ein Verkäufer ihnen erklärt, welches Problem das angepriesene Produkt in ihrem Leben löst. Wie sie damit ihr Leben wirklich verbessern können.

Und Lehrer können Schülern das größte Geschenk machen, indem sie in ihnen die Freude am
Lernen wecken. Das ist das größte Geschenk, welches ein Lehrer seinen Schülern machen kann. Die Schüler werden es ihm oder ihr ein Leben lang danken.

Lassen Sie uns solche Menschen sein, die die Motivation von anderen in die richtige Richtung
lenken. Damit sie ihr eigenes Leben und das Leben von uns allen positiv beeinflussen.
Lassen Sie uns Menschen sein, die das bewusst und mit voller Absicht tun.
Lassen Sie uns gestalten statt jammern.

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Muss Motivation immer von innen kommen?

BLUE OCEAN STRATEGY – So schaffen wir eigene Märkte!

Nein, die BLUE OCEAN STRATEGY hat nichts mit der Reinigung der Meere zu tun. Wenngleich das natürlich auch eine wertvolle Aufgabe ist, für die es mit Sicherheit gute Strategien braucht.

Als W. Chan Kim und Renée Mauborgne 2015 das gleichnamige Buch veröffentlichten, hatten sie ein anderes Bild vor Augen.

Wenn wir die Wirtschaftswelt als Ozean sehen, dann gibt es dort verschiedene Bereiche:

  1. ROTE OZEANE – das sind Märkte, in denen es ziemlich eng und blutig zugeht. Dort regiert der Kampf um die günstigsten Preise und man versucht mit allen Mitteln, Marktanteile zu bekommen oder zu verteidigen.
  2. BLAUE OZEANE – das sind neue Märkte, in denen man alleine ist. Aufgrund von einer einzigartigen Positionierung gibt es dort keine wirkliche Konkurrenz.

Bei der BLUE OCEAN Strategy geht es darum, solche BLAUEN OZEANE zu erschließen und damit den Kämpfen der ROTEN OZEANE zu entkommen.

In folgendem Video zeige ich anhand eines konkreten Beispiels, wie das aussehen kann:

Die Autoren zitieren eine Studie, aus der hervorgeht, dass nur 14 % aller Unternehmensgründungen in BLAUEN OZEANEN stattfinden. Diese Unternehmen machen jedoch 38 % des Umsatzes aller Neugründungen und 61% des Profits. Es lohnt sich also in höchstem Maße, die Zeit in das Entwickeln einer BLUE OCEAN STRATEGIE zu investieren.

Wollen Sie Unterstützung beim Entwickeln oder Überarbeiten Ihrer eigenen Geschäftsstrategie?

… dann schreiben Sie mir eine E-Mail an: ar@arminruser.com

 

Weitere Videos zum Strategie, Business und Leben finden Sie hier: 

Wie wir besser nutzen können, was wir haben: https://arminruser.com/strategien-zum-gestalten-statt-jammern-im-business/

Wie wir praktische Wunder erleben können: https://arminruser.com/wunder/

 

Link zum Buch: 

Das Buch ist ein globales Phänomen. Es wurde 3,5 Millionen Mal verkauft, in rekordverdächtigen 43 Sprachen publiziert und ist auf 5 Kontinenten zum Bestseller geworden. Nun ist es in einer aktualisierten und erweiterten Auflage neu erschienen.

– Der internationale Bestseller: Jetzt mit neuem Vorwort, neuen Kapiteln und aktualisierten Fallstudien
– Ein Bestseller auf 5 Kontinenten
– Weltweit mehr als 3,5 Millionen Bücher verkauft
– In 43 Sprachen übersetzt
– Ein Wall-Street-Journal-, Businessweek- und Fast-Company-Bestseller
– Extra: E-Book inside

 

Bücher für Geschäftsführer & Unternehmer

Schon lange bevor ich Unternehmer und Geschäftsführer wurde, habe ich viel gelesen. Ich finde es höchst interessant, rückblickend zu sehen, wie mich manche dieser Bücher geprägt haben und wie mich viele davon bis heute prägen.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass lesen zu den wichtigsten Aufgaben jeder Führungskraft gehört. Dieser Artikel wird sich voraussichtlich weiter entwickeln, weil ich heute nicht aufhören werde, neue und alte Bücher zu lesen. Als0, gerne immer wieder mal vorbei schauen!

Bücher zu Führung & Selbstführung, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. Die 7 Wege zur Effektivität (Steven Covey)
  2. Boundaries (Henry Cloud)
  3. Führen, leisten, leben (Fredmund Malik)
  4. The One Thing (Gary Keller)
  5. Tribe of Mentors (Timothy Ferriss)
  6. Tools of Titans (Timothy Ferriss)
  7. Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien (John Maxwell)
  8. Developing the Leader Within You (John Maxwell)
  9. Think and grow rich (Napoleon Hill)

Bücher zu Marketing & Vertrieb, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. Secrets of closing the sale (Zig Ziglar) deutsch: Der totale Verkaufserfolg
  2. Getting everything you can out of all you have (Jay Abraham)
  3. get to AHA! (Andy Cunningham)
  4. The ultimate sales machine (Chet Holmes)
  5. Crushing it! (Gary Vaynerchuck)

Bücher zu Entrepreneurship, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. How to Start a Business and Ignite Your Life (Ernsto Sirolli)
  2. The road less stupid (Keith Cunningham)
  3. Principles (Ray Dalio)

Sonstige Bücher, die ich gelesen habe und empfehlen möchte:

  1. Die Bibel

Ein Buch, das ich selbst geschrieben habe:

  1. Plan B – Höchste Zeit für Veränderung

Führung: Das Prinzip der Opfer

Führungspersönlichkeiten müssen nicht nur Zugeständnisse machen, sondern Opfer bringen. In der deutschen Übersetzung von John Maxwells Buch über die 21 Führungsprinzipien wurde meiner Meinung nach die Überschrift falsch übersetzt. Maxwell schreibt von „Opfern“ und in der deutschen Übersetzung steht „Zugeständnisse“. Ob der Übersetzer das Buch damit wohl politikerfreundlicher machen wollte? 🙂

Wirkliche Führungskräfte bezahlen einen hohen Preis, wenn es darum geht eine Vision zu erreichen oder zum Beispiel ein Unternehmen zu retten. Maxwell erzählt die beeindruckende Geschichte von der Chrysler-Rettung zwischen 1978 – 1982 und stellt uns die Führungskraft Lee Iacocca vor. Ein Mann, der dieses Prinzip zutiefst begriffen und umgesetzt hatte. Iacocca rettete ein Unternehmen, das andere in Schwierigkeiten gebracht hatten. Dafür nahm er nicht nur den Spott von Politikern und der Öffentlichkeit in Kauf, sondern setzte sein Gehalt phasenweise auf einen symbolischen Dollar und forderte sein Top-Management heraus ebenso auf mindestens 10 Prozent ihres Gehalts zu verzichten. Ganz zu schweigen von den schlaflosen Nächten und den Selbstzweifeln, die wahrscheinlich auch damit verbunden waren.

[Tweet „Leadership is no popularity contest!“]

Mal geht es an’s Geld und mal an die Ehre. Mal sind die Opfer sichtbar und mal finden sie im Verborgenen statt. Fakt ist jedoch, dass es immer etwas kostet, eine Organisation zu leiten. Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich selbst und anderen ersparen eine Führungsposition anzunehmen.

Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich mir das antue.

Vielleicht ist es einfach eine Berufung, zu führen?

Vielleicht ist es aber auch die Freude, Dinge möglich zu machen und Menschen aufblühen zu sehen?

… wahrscheinlich ist es beides!

Ich möchte dich gerne ermutigen, Führungsverantwortung zu übernehmen. Überlege dir aber gut, ob du bereit bist, die Opfer zu bringen, die damit verbunden sind.

Du möchtest Unterstützung dabei? Schreibe uns gerne eine Mail!

Führung: Das Prinzip der Dynamik

Jeder Seemann weiß, dass man nur ein fahrendes Schiff steuern kann. – Maxwell, John C.

Ich bin nicht besonders nah am Wasser gebaut. Aber wenn in einem Film das Leben eines Menschen eine positive Wende nimmt oder wie im „Club der Toten Dichter“ das Leben einer ganzen Gruppe von Jungs verändert wird, dann bekomme ich feuchte Augen.


In „Club der toten Dichter“ eröffnet John Keating (gespielt von Robin Williams) den jungen Männern durch kluge Inspiration eine völlig neue Welt. Er inspiriert sie, sich mit Poesie zu beschäftigen und Zivilcourage zu entwickeln. So entsteht eine Dynamik, die zu Beginn niemand hätte erahnen können.

Genau das tun Führungspersönlichkeiten. Sie entwickeln eine Dynamik, durch die Dinge möglich werden, die irgendwann ihr eigenes Vermögen bei weitem übersteigen.

Eine positive Dynamik ist kaum zu bremsen

Eine positive Dynamik ist – einmal in Gang gebracht – kaum noch zu bremsen. Deshalb hat unsere Basketball-Trainerin in der Schweizer Rollstuhlbasketball-Liga immer eine Auszeit genommen, wenn eine gegnerische Mannschaft mehrere Punkte in Folge erzielt hatte. Sie wusste, dass sie die Dynamik der Gegner nur mit einer Unterbrechung stoppen konnte.

In Unternehmen führt positive Dynamik zu Höchstleistungen der Mitarbeiter. In solchen Zeiten sollte die Führungskraft vor allem eins machen: aus dem Weg gehen, um den Flow nicht zu stören. Jeder Eingriff durch die Führungskraft sollte wohl überlegt sein und hat vor allem die Aufgabe, das Momentum aufrecht zu erhalten und Störfaktoren zu beseitigen.

Eine positive Dynamik macht Veränderung möglich

Durch gezielte Impulse kann die Energie einer positiven Dynamik auch für Veränderung genutzt werden. Wenn wenig Grunddynamik vorhanden ist, hat man es mit viel mehr Skepsis zu tun. Positive Dynamik beinhaltet hingegen schon automatisch mehr Offenheit für Veränderung.

Wer gerade erlebt, dass er großartige Ergebnisse erzielen kann, gewinnt normalerweise an Selbstsicherheit und ist offen für persönlich Veränderung.

Wer die wachsenden Anforderungen einer erfolgreichen Firma zu bewältigen hat, der erlebt mehr  Offenheit für Veränderung der Abläufe.

Wer erlebt, dass er mit Hilfe einer Führungskraft bereits vorhandene Produkte erfolgreich im Markt etablieren kann, bei dem steigt normalerweise die Offenheit für die Einführung neuer Produkte.

Wie kannst du in deinem Team, deiner Organisation oder deinem Unternehmen eine positive Dynamik und damit neue Möglichkeiten erzeugen?

Führung: Das Prinzip der Bevollmächtigung

Dass Henry Ford ein genialer Erfinder und erfolgreicher Geschäftsmann war, wusste ich. Dass er als Führungspersönlichkeit den Menschen in seinem Umfeld das Leben oft zur Hölle machte, wusste ich nicht. Was wäre wohl möglich gewesen, wenn er das Prinzip der Bevollmächtigung verstanden hätte?

Bevollmächtigung nicht verstanden: Geniale Typen und gleichzeitig miserable Führungspersönlichkeiten

John Maxwell erzählt in seinem Kapitel über das Führungsprinzip der „Bevollmächtigung“ (in der deutschen Übersetzung des Buches wurde das englische Wort „Empowerment“ seltsamer Weise mit „Eigenverantwortlichkeit übersetzt – bitte nicht verwirren lassen! :-)) die Geschichte von Henry Ford als Negativbeispiel. Demnach lebte das Unternehmen lange Zeit von der Genialität des Model T und der seiner innovativen Produktionsform, mit welcher Henry Ford den Automobilmarkt revolutionierte. Dann kam jedoch eine Zeit in der Henry Ford das Unternehmen mit seinem exzentrischen Verhalten und dem Blockieren der Ideen fähiger Mitarbeiter fast wieder zerstörte. Dass es nicht dazu kam, verdankte er seinem Sohn Edsel Ford.

Wegen Edsel blieben etliche Mitarbeiter im Unternehmen, die wegen Henry Ford schon lange gegangen wären. In der nächsten Generation übernahm Henry Fords Enkel „Henry Ford II“, nach dem frühen Tod seines Vaters, die Geschäftsführung. Anfangs traf dieser einige sehr gute Entscheidungen und setzte vor allem hervorragende Führungskräfte ein. Dann verfiel jedoch auch er in negative Muster und fügte dem Unternehmen durch Intrigen erneut großen Schaden zu. Die spannenden Details dazu kannst du in den 21 Führungsprinzipien nachlesen. Ich möchte hier nicht weiter auf die Details der lange vergangenen Episode einer Firmengeschichte eingehen, sondern dich an dieser Stelle zu einem ehrlichen Blick in den Spiegel einladen.

Bin ich eine bevollmächtigende Führungskraft? Ein ehrlicher Blick in den Führungs-Spiegel. 

Der entscheidenden Faktor, an dem wir messen können, wie gut wir beim Prinzip der Bevollmächtigung da stehen, ist der Faktor SICHERHEIT.

Wie sicher stehe ich selbst?

Eine schwache Führungskraft wird von Ängsten gesteuert. Angefangen von der Angst, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen über die Angst, dass die Dinge nicht mehr funktionieren, wenn sie selbst nicht kontrollieren, bis hin zur Angst, dass die Dinge ohne sie besser funktionieren und zur Angst, ersetzt zu werden.

Tatsächlich braucht eine großartige Führungspersönlichkeit jedoch nie Angst haben, ersetzt zu werden. Wenn Menschen exzellent führen, kommt nämlich ein spannendes Paradox zum Zuge: Wer darauf hinarbeitet, sich überflüssig zu machen, bekommt immer mehr Verantwortung.

Gebe ich anderen einen sicheren Rahmen?

Ich habe das in meiner Arbeit mit Kreativen gelernt. Das wertvollste, was ich meinen kreativen Mitarbeitern geben kann, ist ein sicherer Rahmen, in dem sie sich keine Gedanken über Dinge machen müssen, die nicht ihr Job sind. In einem Vortrag von Daniel Pink wurde mir dieser Auftrag bewusst und ich finde, es macht einfach Sinn: Jeder Mensch hat begrenzte Prozessorkapazität in seinem Kopf. Wenn jemand also seine Gehirn-Kapazität durch das Managen von Unsicherheiten benötigt, dann wird er diese Kapazität nicht mehr für kreative Leistung zur Verfügung haben. Im Umkehrschluss können Mitarbeiter sich in einem sicheren Umfeld voll auf ihre kreative Arbeit konzentrieren.

Wenn wir jetzt bedenken, dass gewissermaßen jede Arbeit eine kreative Leistung ist, dann ist der Job für uns Führungskräfte klar.

Theodore Roosevelt sagt schlicht, dass „der beste Chef jener ist, der genug Grips hat, gute Führungspersönlichkeiten auszuwählen, die seine Ziele erreichen können, und sich dann nicht in deren Arbeit einmischt“. Leadership: Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien

Hindernisse für Bevollmächtigung.

Wie äußert sich Unsicherheit bei Führungspersönlichkeiten?

  1. Widerstand gegen Veränderung 

In einer Veränderungssituation wird es immer erst mal unsicherer. Deshalb haben Menschen, die in sich selbst unsicher sind, oft Mühe mit Veränderung. Selbstsicheren Menschen ist jedoch bewusst, dass das Verhindern von Veränderung langfristig viel gefährlicher ist als die kurzfristige Unsicherheit eines Veränderungsprozesses. Selbst wenn einmal eine Veränderung nicht das gewünschte Ergebnis bringt, können wir ja immer noch weiter verändern, bis es wieder passt. Letztlich hängt ja unser Wert auch nicht an äußerlichen Erfolgen oder Misserfolgen.

  1. Fehlendes Selbstbewusstsein

Wer nicht weiß, wer er ist, der kann auch nicht fest stehen wenn es Gegenwind gibt. Sich selbst bewusst zu sein und selbstbewusst Entscheidungen vertreten zu können, ist ein Muss für jede Führungspersönlichkeit.

  1. Micro-Management

Meistens hängt die gute Entwicklung einer Organisation daran, dass die Führungskraft einige wenige große Dinge gut macht. Unsicherer Führungspersönlichkeiten tendieren jedoch dazu, sich in tausend kleinen Details zu verlieren und ihren Mitarbeitern überall hinein zu reden.

  1. Einstellen schwacher Mitarbeiter

Einer schwache Führungskraft fällt es schwer, Top-Leute zu erkennen; und wenn sie  dennoch Top-Leute erkennt, dann fühlt sie sich von ihnen bedroht.

  1. Absägen stärker werdender Kollegen

Unsichere Führungskräfte werden nervös, wenn andere an Autorität in der Organisation zunehmen. Die Folge ist, dass sie (z.B. durch Intrigen) versuchen, deren Einfluss zu reduzieren oder sie aus der Organisation heraus zu bekommen.

Bevollmächtigende Führungspersönlichkeiten sind Diener.

Letztlich kommt es immer wieder auf die Motivation und die innere Einstellung einer Führungspersönlichkeit zurück. Ist die Motivation, selbst groß raus zu kommen, oder die Organisation (bzw. andere Menschen) erfolgreich zu machen?
Es ist großartig, was alles passieren kann, wenn du dich als Führungspersönlichkeit nicht darum scherst, wer dafür den Applaus bekommt.

“It is amazing what you can accomplish if you do not care who gets the credit.”

― Harry Truman

Worauf kommt es dir bei deiner Arbeit als Führungskraft an?

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Führung: Das Prinzip der Beziehung

 

Führung: Das Prinzip des inneren Kreises

Die Wirksamkeit einer Führungspersönlichkeit wird nicht durch die eigenen Talente bestimmt, sondern durch die engsten Mitarbeiter.

Pass auf, dass du nicht die kompetenteste Person im Raum bist!

Jede Organisation hat einen inneren Kreis. 


Egal, wie eine Organisation im Detail strukturiert ist, es gibt in jedem Unternehmen, in jedem Verein und in jeder anderen Organisation einen inneren Kreis. Das sind Leute, die die Organisation mehr prägen als andere – entweder weil sie mehr Zeit haben oder weil sie die entsprechende Position innehaben. Diese Personen sind in der Regel auch nahe am Leiter der Organisation dran und beeinflussen ganz wesentlich die Kultur und die Dynamik einer Organisation. Dasselbe lässt sich auch auf Teams anwenden. Alleine können Führungskräfte in der Regel wenig bewirken. Zusammen mit dem inneren Kreis aber haben sie als Gruppe eine unglaubliche Macht.

„Eine Führungspersönlichkeit entfaltet sich in der Gruppe zu wahrer Größe, wobei sie den Gruppenmitgliedern hilft, die Größe in sich selbst zu entdecken.“ Warren Bennis in Leadership: Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien

Was Menschen ausmachen sollte, die wir in den inneren Kreis holen. 

Weil die Führungsgruppe des inneren Kreises so starken Einfluss auf eine Organisation hat, sollten wir genau hinschauen, bevor wir jemanden dort hineinlassen. Folgende Qualifikationen sollten diese Persönlichkeiten mitbringen:

1) Sie können sich selbst führen. 
Die wichtigste Führungsqualifikation ist die Kunst, sich selbst zu führen. Menschen im inneren Kreis sollten wir deshalb nicht motivieren müssen. Wir brauchen Menschen, die sich selbst weiterentwickeln und die selbst dafür sorgen, dass ihr geistiger, emotionaler und körperlicher Tank immer gut gefüllt ist.

2) Sie haben eine positive Einstellung.
Bestimmt kennst du auch diese schwere Stimmung, die in manchen Organisationen oder Teams herrscht. Wenn die Stimmung von einer Person mit positiver Einstellung geprägt wird, kommt diese Schwere nicht so schnell auf und kann sich nicht so lange halten. Das bedeutet nicht, dass Führungskräfte Probleme ignorieren sollten. Genau das Gegenteil ist der Fall. Aber für positive Führungspersönlichkeiten sind Probleme nichts anderes als Chancen in Arbeitskleidung.

3) Sie bauen auf. 
Niemand ist perfekt und an der Spitze kann es ziemlich einsam sein. Deshalb ist es wichtig, dass es im inneren Kreis Menschen gibt, die sich nicht zurückziehen, wenn alle anderen auf Abstand gehen. Menschen die ehrliches Feedback geben und auch schwere Wege loyal mitgehen.

4) Sie sind ambitioniert. 
Weil Führungspersönlichkeiten diesen natürlichen DRIVE nach vorne haben, sehen sie ihre aktuelle Situation immer auch als Baustein für die Zukunft. Davor dürfen wir keine Angst haben. Wir werden sie eh nicht davon abhalten können, sich weiter zu entwickeln, also helfen wir ihnen doch besser dabei und sorgen dafür, dass alle Beteiligten profitieren.

5) Sie liefern.
Führungspersönlichkeiten sorgen für Ergebnisse.

Das Beste: Ein starker innerer Kreis ist eine Spirale nach Oben. 

Das coole am Prinzip des inneren Kreises ist, dass er eine dritte Dimension hat: Er ist eine Spirale nach oben. Wenn wir nämlich die besten Leute, die wir bekommen können, in den inneren Kreis holen, dann machen diese Leute auch uns selbst besser (siehe oben: Sie bauen auf!). Und wenn wir selbst noch besser werden, ziehen wir noch bessere Leute an. Diese wiederum helfen sowohl unserer Organisation als auch uns selbst noch besser zu werden. Wenn wir selbst dabei immer unsere eigenen Hausaufgaben machen, ist das eine Spirale, die sehr lange ziemlich viel Freude machen kann.
Wen holst du in deinen inneren Kreis?